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- 07.02. Vierte Beigeordnete ernannt
- 07.02. Vilm Yachts jetzt in Benelux vertreten
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- 02.02. Nächtliche Diebestour durch Binz
- 01.02. Raube in Sellin und Göhren aufgeklärt
- 31.01. Abschlussbericht zum Prora-Verkauf
- 31.01. Verunglücktes Kind an Kap Arkona gefunden
- 31.01. Erste Pressereise des Tourismusverbandes führt nach Rügen
- 31.01. 7. Rügener Hochzeitsgala auf Schloss Ralswiek
- 24.01. Polizei bittet um Mithilfe,
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Das Titelthema vom 01. Februar 2012
Grüne Woche machte Appetit auf Rügen
Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau mit touristischen Synergien

Traditionell brachten die Jasmunder Plattdänzer Rügener Kultur mit zur IGW und ernteten stürmischen Beifall. Foto: Pfaffe
Rügen/Berlin (apf). Mit der höchsten Besucherzahl seit vier Jahren endet am Sonntagabend die diesjährige Grüne Woche (IGW) in Berlin. Über 420.000 Besucher, 5.000 mehr als im Vorjahr, strömten vom 20. bis 29. Januar in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm. Über 400.000 Gäste zählte auch die Mecklenburg-Vorpommern-Halle, die in der Publikumsgunst wie auch in den Vorjahren wieder unter den drei beliebtesten Messehallen landete. Die Aussteller aus dem Land waren in diesem Jahr sehr zufrieden mit der Besucherresonanz. Erstmals hat sich auch der neue Landkreis Vorpommern-Rügen gemeinsam präsentiert, der am Freitag vergangener Woche zum Vorpommern-Rügen-Tag eingeladen hatte. „Probieren Sie unseren neuen Landkreis“, lud Landrat Ralf Drescher (CDU) die Besucher der Halle ein. „Schmecken Sie Rügen und Vorpommern und besuchen Sie uns, um mehr zu erfahren. Wir schaffen es zunehmend, die Saison zu verlängern - als Angebot an unsere Gäste und als Chance zur Schaffung von Arbeitsplätzen.“ Der Vorsitzende des Rügen Produkte Verein, Frank Soßnowski und sein Stellvertreter Ernst Heinemann, der „Operative Manager“ des Auftrittes des Landkreises Vorpommern-Rügen, präsentierten den immer wieder an der großen M-V-Bühne applaudierenden Besucher unzählige Produkte aus der heimischen Region, die bei den Gästen ankamen: Klar, dass dabei Fisch der Kutter- und Küstenfisch Sassnitz GmbH eine „erste Geige“ spielte. Doch auch die Produkte von Rügen-direkt, Molkereiprodukte Poseritz, Erlebnisbauernhof Kliewe, Wildhandel Kajahn, Eßkultur Rügen und dem Rügenmarkt, der eine Vielzahl Produkte nicht anwesender Produzenten wie Rügener Rapsöl, Stralsunder Marzipan, exklusive Eigenmarken der Pommernkate Rambin wie Liköre aus der Kelterei Leithoff aus Stralsund mit auf die IGW gebracht hatte, begeisterten. Vom Fischbrötchen über Wildgulasch bis hin zu Ostsee-Kaffee konnten die Besucher des größten Standes in der M-V-Halle die Insel Rügen schmecken und erleben.
„Unser Hauptziel ist es aber nicht, Produkte zu verkaufen. Vielmehr wollen wir die Besucher auf die Insel Rügen locken. Denn dann wird sich die Sache für die gesamte Insel rechnen“, so Frank Soßnowski, der im Zusammenhang mit der Messe die Zusammenarbeit mit dem „inselreich Rügen e.V.“ hervorhob, der die touristische Vermarktung der Insel Rügen auf der IGW übernommen hatte - und dabei regen Zuspruch bei den Berlinern, Gästen aus Deutschland und auch der Welt gefunden hat.
Landrat Drescher war begeistert von dem Auftritt des Landkreises und versicherte, dass er im kommenden Jahr erneut dabei sein werde.
Königsstuhl trifft Kaiserstuhl - Startschuss zur nachhaltigen Regionenpartnerschaft
Bereits am 20. Januar wurde am Vorpommern-Rügen-Stand der Startschuss zur nachhaltigen Regionenpartnerschaft „Königlich urlauben - Kaiserlich genießen: Königsstuhl trifft Kaiserstuhl“ gegeben. Die Partner PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl, der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH sowie „inselreich rügen e.V.“ begannen im Beisein der beiden Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (M-V) und Alexander Bonde (Baden-Württemberg) feierlich diese Initiative. Ziel der Nord-Süd Kooperation zwischen zwei Regionen mit eindrucksvollen Naturlandschaften ist es, Gäste und Verbraucher anzusprechen und diese für Natur und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Auch die Vorzüge der beiden Regionen und ihre besonderen Produkte sollen in den Vordergrund gestellt werden. Der Kaiserstuhl und Rügen verfügen bereits jetzt über die qualitativ hochwertigen und kontrollierten Regionalmarken „Kaiserlich genießen“ und „Echt Rügen Produkt“ sowie über eine Produktpalette, welche sich am jeweiligen heimischen Markt etabliert hat und weiterhin ausgebaut wird. Das erste offizielle „königlich-kaiserliche“ Kooperations-Produkt konnte ebenfalls verkostet werden. Andreas Hess, Winzer aus Gottenheim, kreierte einen Apfel-Traube-Sanddorn-Saft, der die Geschmacksnuancen der badischen Fruchtsäfte mit dem herben Sanddorn von Rügen aufs Feinste kombiniert und der bei den Messebesuchern auf große Begeisterung stieß.
Auch auf Rügen ist ein gemeinsames Produkt entstanden - Die „Königsstuhl trifft Kaiserstuhl“- Kiste, eine Rügener Seekiste, die Wein, Sekt-Gellee und Pesto aus der südlichen Region und ein Rügener Kreidemännchen, Fischkonserven, Tee, Stralsunder Marzipan und Likör von Rügen-direkt beinhaltet. Nicht zuletzt nutzte Dr. Sylva Rahm-Präger, Vorsitzende der Zertifizierungskommission „Regionale Eßkultur“ mit Landrat Drescher die Möglichkeit, das Selliner Hotel „Bernstein“ als weiteres Unternehmen mit dem Logo „Regionale Eßkultur“ im Rahmen der Grünen Woche auszuzeichnen.
Der RÜGANER ANZEIGER erscheint jeweils mittwochs in einer Trägerauflage von 37.000 Stück.


