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Hier ist der RÜGANER ANZEIGER online!

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In unserem Archiv finden Sie Beiträge seit dem online-Start des OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer im Jahr 2004. Zudem finden Sie hier auch das Archiv der ehemaligen Wochenzeitung Der Rüganer aus den Jahren 1996 bis 2004.

Viel Spaß beim Lesen, Ihr Team des OSTSEE ANZEIGER – Der Rüganer!



Tagesaktuelle Nachrichten von der Insel

10.02. 83-jährige Frau wird vermisst

Bergen auf Rügen (DR). Seit dem 3. Februar, ca. 11.30 Uhr, wird die 83 Jahre alte Gerda Pettelkau aus Sassnitz vermisst. Sie wurde letztmalig im Sana-Krankenhaus in Bergen gesehen und hält sich nun an einem unbekannten Ort auf, so ein Polizeisprecher. Wer Gerda Pettelkau gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltshort geben kann, wird gebeten, umgehend die Polizei in Bergen unter (03838) 8100 oder die Einsatzleitstelle im Polizeipräsidium Neubrandenburg unter (0395) 55822223 zu verständigen.

09.02. Baufinanzierungsexperten beraten Leser am Telefon

Rostock/Rügen (DR). Angesichts der immer noch niedrigen Zinsen hält sich mancher lieber an Sachwerte als an Spareinlagen. Nach wie vor steht die eigene Immobilie - Haus oder Wohnung - hoch im Kurs, wenn es um eine sichere Altersvorsorge geht. Und nicht nur das: die eigene Immobilie verspricht Lebensqualität, Unabhängigkeit und individuellen Wohnkomfort. Während der Telefonaktion des OSTSEE ANZEIGER am Donnerstag, 25. Februar, zwischen 16 und 17.30 Uhr, beantworten Alexander Nothaft und Christian Ketzner vom Verband der Privaten Bausparkassen Ihre Fragen zur Finanzierung.Rufen Sie kostenlos an unter (0800) 000 4743.

05.02. Bürgermeisterwahl in Trent am 22. Mai

Trent (gü). Die Einwohner des Ortes und seiner Ortsteile im Nordwesten der Insel müssen einen neuen Bürgermeister wählen! Amtsinhaber Jan Müller (Wählergemeinschaft „ Bürger für Trent“) hat seinen ehrenamtlichen Posten aufgegeben. Müller hatte die Wahl im Mai 2014 gegen den bisherigen Amtsinhaber Gunther Krüger (Einzelbewerber) gewonnen. Hintergrund ist nach einem Bericht der OSTSEE ZEITUNG vom 22. Januar offenbar ein Streit um Fördermittel für den Umbau des Feuerwehrhauses zum Gemeindezentrum. Die dafür veranschlagten Fördermittel von rund 260.000 Euro standen bereit, wurden durch die Kommune aber nicht in Anspruch genommen und sind jetzt verfallen, wie es in dem Beitrag heißt. Der Wahltermin ist nunmehr durch das Amt West-Rügen für Sonntag, 22. Mai, festgelegt worden. Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen endet am Donnerstag, 10. März. Bis zur Wahl und Ernennung des neuen Bürgermeisters amtiert die erste stellvertretende Bürgermeisterin Kirsten Viktor (Wählergemeinschaft „Bürger für Trent“).

04.02. Bürgersprechstunde mit MdL Burkhard Lenz

Bergen auf Rügen (DR). Der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Lenz lädt zu einer Bürgersprechstunde ein. Diese findet am Donnerstag, 11. Februar, im Wahlkreisbüro (Markt 25) statt. Darüber informiert die Wahlkreisbüroleiterin Julia Präkel. Interessierte Bürger können sich in der Zeit von 15 bis 17 Uhr mit ihren Fragen, Anmerkungen und Anregungen an den Landtagsabgeordneten im direkten Gespräch wenden. Um den Ablauf der einzelnen Gespräche zu planen, werden interessierte Bürger gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer (03838) 404056 beim Wahlkreisbüro unter Nennung ihres Themas anzumelden. Eine Anmeldung ist auch per E-Mail unter möglich.

03.02. Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus

Samtens (DR). Am 01.02.2016, gegen 10:15 Uhr, wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass es in 18573 Samtens in der Ringstraße zu einem Brand gekommen ist. Das Feuer ist im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen und konnte durch die Kameraden der Feuerwehren Samtens, Bergen und Rambin schnell unter Kontrolle gebracht werden. In dem Hausaufgang befinden sich zehn Mietwohnungen. In drei dieser Wohnungen sind nach derzeitigen Erkenntnissen Asylbewerber dezentral untergebracht. Da es zu einer starken Rauchentwicklung im Gebäude kam, wurden vier Kinder im Alter von 21 Monaten, 4, 5 und 7 Jahren wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vorsorglich in Krankenhäuser nach Bergen und Stralsund gebracht. Drei Kinder stammen aus Syrien und ein Kind aus der Ukraine.Der Kriminaldauerdienst Stralsund und Beamte des polizeilichen Staatsschutzes der Kriminalpolizeiinspektion Anklam haben sofortige Ermittlungen eingeleitet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird von einer Brandstiftung ausgegangen. Auch ein möglicher fremdenfeindlicher Hintergrund wird geprüft.

Hinweise von Zeugen werden im Polizeihauptrevier Bergen unter der Telefonnummer 03838 / 8100 oder bei der Internetwache unter http://www.polizei.mvnet.de entgegengenommen.

02.02. Witterungsbedingte Verkehrsunfälle

Rügen/Stralsund (DR). Am 01.02.2016 registrierte die Polizei in der Zeit von etwa 05:00 Uhr bis 08:00 Uhr im Bereich des Landkreises Vorpommern-Rügen 31 Verkehrsunfälle. Zehn Personen erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als 130.000 Euro geschätzt.Die meisten Verkehrsunfälle ereigneten sich auf der Insel Rügen (18 Unfälle). Ein Schwerpunkt stellte die B 96 mit sieben Verkehrsunfällen dar. Ein Sachschaden von ca. 45.000 Euro wurde bei der Kollision von drei Transportern auf der B 96 Höhe Rambin verursacht. Auf der B 196 in der Nähe von Zirkow entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro als der Pkw einer Fahrzeugführerin im Straßengraben zum Stehen kam.

30.01. Schließzeit im Binzer “Haus des Gastes”

Ostseebad Binz (DR). Vom 8. bis voraussichtlich 28. Februar schließt das „Haus des Gastes“ seine Türen und unterzieht sich einer umfangreichen Schönheitskur. Während der Schließzeit werden notwendige Renovierungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die öffentlichen Bereiche des Hauses, insbesondere Touristinformation, Bibliothek, Spielzimmer, Veranstaltungssaal und Toiletten, sind in dieser Zeit nicht zugänglich. Darüber informiert Marikke Behrens vom Eigenbetrieb in einer der Redaktion vorliegenden Mitteilung. Die Mitarbeiter der Touristinformation nutzen die erste Schließwoche für ihre Weiterbildung, heißt es dort weiter. Ab 15. Februar öffnet übergangsweise die Außenstelle der Touristinformation im Kleinbahnhof Binz. Dort erhalten Gäste bis voraussichtlich 28. Februar täglich von 9 bis 16.30 Uhr Urlaubstipps, Ausflugs- und Veranstaltungstickets, Karten und Souvenirs.

29.01. Größerer Bürgerservice für Landratsamt

Stralsund/Rügen (gü/DR). Die Landkreisverwaltung Vorpommern-Rügen will den Bürgerservice ausbauen. Am Standort des Landratsamtes im Stralsunder Carl-Heydemann-Ring 67 soll ein Erweiterungsbau entstehen. Darüber informierte in der letzten Woche ein Sprecher des Landkreises. Investiert werden sollen demnach 1,226 Millionen Euro. Aktuell läuft die Ausschreibung für interessierte Baufirmen, die sich an dem Projekt beteiligen wollen. Im Landratsamt rechnet man damit, dass die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen können. Der Termin für die Fertigstellung ist für den Dezember 2016 vorgesehen. Es handelt sich um ein eingeschossiges Gebäude. Die Anbindung an das jetzige Landratsamt, das im Vorfeld der Gebietsreform umgebaut worden war, erfolgt auf dessen Rückseite, am südlich gelegenen Eingang. Der Haupteingang für den Bürgerservice befindet sich auf der Nordseite am Parkplatz

28.01. FDP-Direktkanidaten zur Landtagswahl

Bergen auf Rügen/Binz (gü). Junge Kandidaten für die FDP! Die Insel-Liberalen wollen mit zwei kommunalpolitischen Nachwuchskräften um die Direktmandate für die Landtagswahl am Sonntag, 4. September, streiten. Darüber wurde auf dem jüngst stattgefundenen Dreikönigstreffen der Insel-Partei im Binzer Strandhotel „Arkona“ informiert. Rügens FDP-Vorsitzender Sven Heise (25) soll als Direktmandat im Wahlkreis 33 u.a. gegen den Landtagsabgeordneten Ingulf Donig (SPD) und Herausforderer Holger Kliewe von der CDU antreten. Im Wahlkreis 34 soll sich Dominic Dieth (31) für die FDP mit Amtsinhaber Burkhard Lenz (CDU) und dem weiteren Herausforderer Norbert Benedict (SPD) auseinandersetzen. Die Kandidaten sollen offiziell am Sonnabend, 27. Februar, im Rahmen einer Mitgliederversammlung nominiert werden.

27.01. Sparkasse mit Info-Bus vor Ort

Greifswald/Bergen auf Rügen (DR). Am Montag dieser Woche haben Mitarbeiter der Sparkasse Vorpommern Interessenten und Unternehmer auf dem Greifswalder Marktplatz über die Vorteile des neuen Bezahlverfahrens girogo informiert. Vor Ort präsentierte die Sparkasse in einem extra umgebauten MAN-Niederflurbus die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens mit girogo. Der girogo-Bus ist das Herzstück der „girogo citytour“, die als Roadshow auch mehrere Stationen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Vorpommern anfährt. Dieser Info-Bus wird am heutigen Mittwoch, 27. Januar, auch Station auf der Insel Rügen machen, wie es seitens der Sparkasse Vorpommern heißt. Interessierte private und gewerbliche Kunden der Sparkasse sind in der Zeit ab 10 Uhr auf dem Markt im girogo-Bus willkommen, um sich informieren zu lassen.

27.01. Bürgerentscheid zum “Wohnturm Prora”?

Prora/Binz (DR). Gibt es nach 1991 einen zweiten Bürgerentscheid im größten Seebad der Insel? Zum aktuell stark diskutierten Projekt „Wohnturm Prora“ soll ein Bürgerentscheid angestrebt werden. Das meldet die OSTSEE ZEITUNG in ihrer Ausgabe vom letzten Freitag. Demnach wird aktuell seitens der Gemeindeverwaltung geprüft, welche Möglichkeiten es dazu gibt, wie es heißt. Bürgerentscheide können entweder von den Bürgern per Bürgerbegehren (Unterschriften von mindestens zehn Prozent der wahlberechtigten Einwohner) herbeigeführt werden oder per Gemeindevertreterbeschluss. Im Jahre 1991 hatte es den ersten gegeben zum so genannten Holzmann-Projekt. Damals ging es um den Bau einer „Sonnentherme im Territorium Prora“.

26.01. Schlägerei in der Hafenstadt

Sassnitz (DR). In einer Pressemitteilung informiert eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (u.a. auch zuständig für die Insel Rügen) am Montag dieser Woche über eine Schlägerei in der Klaipedaer Straße in Sassnitz. In der vorliegenden Mitteilung heißt es zu dem Vorfall: Am Sonntag, 24. Januar 2016, kam es gegen 01.20 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Klaipedaer Straße in Sassnitz. Ein 29-jähriger Litauer geriet mit einer 48-jährigen Frau auf offener Straße in Streit, als diese mit ihren beiden Hunden „Gassi ging“. Die Hunde sollen den Litauer angesprungen und dabei seinen Tablet PC zu Fall gebracht haben. In der Folge kam es dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen beiden. Die aus Sassnitz stammende Frau ging anschließend nach Hause und erzählte ihrem 56 Jahre alten Mann von den Vorkommnissen. Dieser begab sich in Begleitung seiner Frau auf die Straße zu dem Litauer, um ihn zur Rede zu stellen. Hierbei kam es ebenfalls zu einem Streit, der zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern führte. Die Ehefrau versuchte, ihrem Mann durch den Einsatz von Reizgas beizustehen. Die beiden Kontrahenten hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Polizei getrennt. Alle Beteiligten standen unter dem Einfluss von Alkohol. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, heißt es abschließend zu diesem Vorkommniss am 24. Januar.

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Das Titelthema vom 10. Februar 2016

Sechs-Punkte-Plan der Stadt für Asylbewerber

Stadtvertretung lehnt mit großer Mehrheit Anmietungen bei der BEWO ab

Bergen auf Rügen (gü). Unaufgeregt und sachlich debattierten die Mitglieder der Stadtvertretung über die schnelle Unterbringung von weiteren Asylbewerbern im Gemeindegebiet. 19 der 24 Stadtvertreter trafen sich am Montag dieser Woche zu einer Dringlichkeitssitzung, die von Bürgermeisterin Anja Ratzke (parteilos) gefordert worden war.

Hintergrund: Der Landkreis Vorpommern-Rügen muss zeitnah 150 Asylbewerber in Bergen auf Rügen unterbringen. In einem zweiten Durchgang sollen weitere 150 Menschen folgen. Diese müssen bis zum 29. Februar aus den Jugendherbergen in Prora und Sellin ausgezogen sein. Ursprünglich war für die Erstaufnahme das Hotel „Ratskeller“ seitens des Landkreises ins Auge gefasst worden. Dagegen regte sich im politischen und gesellschaftlichen Bergen Widerstand (diese Zeitung berichtete).

Nunmehr wollte sich Bürgermeisterin Ratzke von den Stadtvertretern absegnen lassen, dass sie bei der Bergener Wohnungsgesellschaft (BEWO) insgesamt 25bis 30 Wohnungen anmieten kann, um die ersten Asylbewerber unterzubringen. Doch es kam am Montagabend anders.

Ein weiterführender Änderungsantrag der CDU/FDP-Fraktion wurde mit großer Mehrheit der Stadtvertreter angenommen und der Stadtverwaltung an die Hand gegeben. 13 Stadtvertreter sprachen sich für den „Sechs-Punkte-Plan“ des Änderungsantrages aus. Vier Stadtvertreter stimmten dagegen und zwei weitere enthielten sich der Stimme. Was steht nun drin im „Sechs-Punkte-Plan“, der die Arbeit der Stadtverwaltung bei der Unterbringung von Asylbewerbern allerdings nicht einfacher machen wird, debattierten die rund 100 anwesenden Bürger, die am Montagabend der Dringlichkeitssitzung beiwohnten.

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