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Dieser Artikel wurde am 26. Februar 2010 um 13:54 Uhr veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Vorsicht an Rügens Steilküsten

Insel Rügen (DR). Landrätin Kerstin Kassner wird den Ämtern, amtsfreien Städten und Kommunen sowie dem Tourismusverband Rügen ein Informationsblatt „Vorsicht an Steilküsten“ mit der Bitte zuschicken, dieses den Einwohnern und Urlaubern zur Kenntnis zu geben. „An den Steilküsten unserer Insel besteht vor allem in Jahreszeiten mit viel Niederschlägen, und hier besonders nach der Schneeschmelze, die Gefahr, dass es zu Rutschungen und Abbrüchen kommt. Das sollten wir unseren Einwohnern und Gästen unbedingt mitteilen. Das Infoblatt gibt Hinweise zu den Vorgängen in der Natur und zeigt zugleich auf, wie man sich verhalten sollte, um Gefahren für Leib und Leben zu vermeiden“, begründet Kerstin Kassner. In dem Infoblatt heißt es zum Beispiel, dass beim Begehen von Hochuferwegen Absperrungen und Leiteinrichtungen unbedingt respektiert und dort, wo solche fehlen, auf keinen Fall bis an die Kliffoberkante heran getreten werden sollte. Das Wandern am Fuß von Steilufern sollte im Winter bzw. Frühjahr gänzlich unterlassen werden. Uferabbrüche würden stets überraschend kommen und meist sei das Ufer sehr schmal, so dass ein Ausweichen oft nicht möglich sei.

„Auf Rügen gibt es über 140 Kilometer Steilküste. An besonders stark besuchten Stellen stehen Hinweisschilder, die unbedingt beachtet werden müssen. Das Sicherste ist, genügend Abstand zu den Steilufern zu halten“, erklärt Kerstin Kassner.

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