Spezialbagger soll am Kap zum Einsatz kommen
Putgarten (DR). Für die Bergungsarbeiten am Kap Arkona, wo am zweiten Weihnachtstag ein zehnjähriges Mädchen durch herab stürzende Kreide- und Erdmassen verschüttet wurde, ist der Einsatz größerer Technik möglich. Das ergab am 4. Januar eine Vor-Ort-Besichtigung von Fachleuten. Am kommenden Freitag (6. Januar) wird ein Unternehmen aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen einen Spezialbagger mit langem Ausleger zum Kap Arkona bringen. Die Zufahrt erfolgt ab Juliusruh, die Strecke führt von dort über rund acht Kilometer am Küstenstreifen entlang. Eine andere Möglichkeit, den Bagger zum Einsatzort zu bringen, gibt es nicht. Voraussichtlich am Sonnabend (7. Januar) werden die Arbeiten am Unglücksort dann wieder aufgenommen. Auch Einsatzkräfte von freiwilligen Feuerwehren, des THW und der Polizei werden vor Ort sein.
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Einsatz größerer Technik für Bergungsarbeiten am Kap Arkona wird geprüft
