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Dieser Artikel wurde am 26. Juli 2007 um 10:37 Uhr veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Fünf Personen vor dem Ertrinkungstod gerettet

Ostseebad Thiessow (RA). Am 25. Juli wurden um 16.30 Uhr durch die Rettungsleitstelle Bergen die DLRG und DGzRS zu einer Such und Rettungsaktion alarmiert! Bei stark ablandigem Wind wurden fünf Personen vor dem Ertrinkungstod gerettet, davon vier Kinder. Die DLRG mahnt eine der häufigsten Unfallursachen in diesem Zusammenhang an. Bei einer scheinbar ruhigen Ostsee verkennen die Badegäste oft die Gefahr durch das Abtreiben der Kleinschwimmmittel, so auch bei diesem Unglück. Zum Unfallhergang erklärt ein Sprecher der DLRG: Ein Schlauchboot (nicht seefest) mit zwei Kindern kenterte auf der Ostsee am Südstrand von Thiessow. Mitglieder der DLRG und DGzRS leiteten die Such- und Rettungsaktion ein. Die Rettungsschwimmer der DLRG sichteten ein Schlauchboot mit zwei winkenden Kindern, die auf die Ostsee hinaus trieben und in Not geraten waren. Durch eigene Kraft konnte das Land nicht mehr erreichet werden. Die zwei Kinder wurden durch die Rettungsschwimmer der DLRG an Land gebracht. Hier informierte der Vater der Kinder, dass die Mutter noch "draußen" schwimmt, da sie bereits dem Schlauchboot nachgeschwommen war. Die Rettungsschwimmer sichteten die Schwimmerin und retteten die völlig entkräftete Frau an Land. Die Kinder des gekenterten Bootes wurden durch die DGzRS gefunden und an die Landrettungskräfte übergeben. Ein Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber unterkühlt ins Krankenhaus geflogen, das 2. Kind wurde mit dem RTW transportiert. Im Einsatz waren Rettungsschwimmer DLRG, DGzRS sowie Rettungshubschrauber.