Abschied am Kap Arkona
Putgarten (gü). Bewegende Momente am Kap! Rund 260 Menschen nahmen am letzten Sonnabend an einer Trauerfeier für das am zweiten Weihnachtstag 2011 am Kap Arkona verschüttete Mädchen teil. Die Zehnjährige aus Brandenburg konnte nach fast 14 Tagen Suche nicht gefunden werden (siehe dazu auch die letzten Ausgaben dieser Wochenzeitung). Pfarrer Christian Ohm hatte in die Kapelle nach Vitt geladen, um im Rahmen eines Gottesdienstes Worte des Trostes und der Zuversicht zu geben. Besonders wichtig war die Trauerfeier mit anschließender Andacht für das Kind am Unglücksort für die zahlreichen freiwilligen Helfer, die erschienen waren. „So können wir mental ein Ende finden, obwohl wir die Kleine nicht gefunden haben“, sagt Daniel Hartlieb, der als Einsatzleiter vor Ort die schwierige Suche leitete. Besonderer Dank galt an diesem Tag im Januar den Helfern und Mitgliedern von Freiwilligen Feuerwehren, des THW, des DRK, der Polizei und auch der Spezialkräfte, die in den 14 Tagen fast nichts unversucht gelassen hatten, das verschüttete Kind doch noch zu finden. Die Naturgewalten waren allerdings gegen sie . . .
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