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Dieser Artikel wurde am 12. April 2006 um 03:45 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Zweite Strelasundquerung - Fertigstellung 2007

Das Gesamtbauwerk setzt sich aus sechs Einzelbauwerken zusammen

Rügen/Stralsund (chn). Es gibt doch noch gute Nachrichten zum Thema Verbindung zwischen Festland und Insel Rügen. Denn der Fertigstellungstermin der neuen Strelasundquerung wird eingehalten, heißt es von den Verantwortlichen. In der vergangenen Woche beendetet der Schwimmkran Taktlift 7 seine Arbeiten mit dem Einhub des letzten Schusses.

Das Kernstück der insgesamt 4.100 Meter langen zweiten Strelasundquerung zwischen der Ortsumgehung Stralsund und der Anschlusstelle Altefähr bildet ein rund 2.830 Meter langer Brückenzug. Das parallel zum bestehenden Rügendamm verlaufende Gesamtbauwerk setzt sich aufgrund unterschiedlicher Überbaukonstruktionen aus sechs Einzelbauwerken zusammen, nämlich den Vorlandbrücken Stralsund, der Ziegelgrabenbrücke, den Vorlandbrücken Dänholm und Strelasund sowie der Strelasundbrücke. Ingenieurtechnisch herausragend ist die ca. 600 Meter lange Schrägseilbrücke, die den Ziegelgraben zur Freihaltung für die Schifffahrt mit 198 Meter bzw. 126 Meter bei 42 Meter Durchfahrtshöhe stützenfrei überspannt. Mit seinem markanten, 128 Meter hohen Pylon bildet dieses Bauwerk auch den architektonischen Höhepunkt des Brückenzugs, der das neue Tor nach Rügen zu einem Wahrzeichen der Region Stralsund/Rügen machen wird.