Zwei weitere Fälle von Vogelgrippe
Die Anzahl gefundener toter Wildvögel nimmt unterdessen im ganzen Land ab
Rügen/Schwerin (RA). Die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern auf Vogelgrippe untersuchten Vögel ist bis heute auf 5542 Tiere angestiegen. Dabei wurden seit gestern zwei weitere positive Fälle bei Wildvögeln durch das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems festgestellt: bei einem Mäusebussard in Pepelow (Landkreis Bad Doberan) sowie bei einem Schwan in Wittow auf der Insel Rügen. In Pepelow wurde eine entsprechende Schutzzone eingerichtet.
Inzwischen wurden auch 478 Säugetiere auf AIV des Typs H5N1 getestet. Hier gab es keine weiteren positiven Befunde. Damit erhöhte sich die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern amtlich festgestellten Infektionen auf 162 Wildvögel, drei Katzen und einen Steinmarder. Nutzgeflügelbestände sind nach wie vor nicht betroffen. Die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern setzen ihre Maßnahmen zum Auffinden und Einsammeln von toten Wildvögeln fort. Kontrollen zur Einhaltung der Aufstallungspflicht werden durchgeführt.
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