ZWAR-Beschlüsse zur Wasserversorgung
Leserbrief von Ulrike Päplow: „Liebe Bürgermeister der Insel Rügen...“
Bergen auf Rügen. Es ist schön, dass 10.000 Grundstückseigentümer (nicht alles sind Insulaner) der Insel aufatmen können. Es ist nicht schön, dass stattdessen bedeutend mehr Insulaner dafür tiefer ins Portemonnaie greifen müssen. Auch wenn es für den einzelnen vielleicht nur 11 Euro sein sollten, gibt es doch viele Haushalte, die aus mehr als nur einer Person bestehen. Dazu kommen, logischerweise teurer werdende Produkte, die auf Rügen hergestellt werden.
Die Nebenkosten für alle Wohnungs- und Gewerbemieter sowie die Sätze der Tageseinrichtungen werden steigen. Das geschieht vor allem auf Kosten derer, die sich zum Teil bewusst gegen Eigentum und für Kinder entschieden haben. Noch nicht erwähnt wurden die Grundstücksbesitzer, die ihre Ausbaubeiträge über den Kaufpreis von voll erschlossenem Bauland bezahlt haben. Laut Auskunft des ZWAR’s weiß man heute noch nicht, ob dieser überhaupt, seine schon bezahlten Beiträge erstattet bekommt.
Dass man in allen Bereichen mit Preiserhöhungen zu rechnen hat, ist schon zur Normalität geworden. Es kann aber nicht sein, dass 10.000 davon profitieren und der weit größere Teil (60.000) der Insulaner tiefer ins Portemonnaie greifen muss. Für die Wochenend- und Ferienvillenbesitzer zahlen wir gleich mit, denn diese werden den geringsten Wasserverbrauch haben. Gleiches gilt für Investoren. Liebe Bürgermeister der Insel Rügen, nicht nur 10.000 Grundstückseigentümer sind WÄHLER sondern auch Mieter und Grundstücksbesitzer, welche voll erschlossenes Bauland gekauft haben!!!
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