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Dieser Artikel wurde am 19. Dezember 2007 um 05:30 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Was kommt nach den FlexiKIDS?

Förderung für Angebot berufstätiger Eltern läuft aus

Bergen auf Rügen (gü). „Wir brauchen über die Notwendigkeit nicht zu diskutieren“, sagte FDP-Landtagsabgeordneter Gino Leonhard am Montag dieser Woche bei einem Besuch in der Geschäftsstelle des Vereins „Rügen tut gut“. Die Mitglieder plagen Sorgen um das Projekt FlexiKIDS. Dieses wurde im September 2005 aus der Taufe gehoben. Es richtet sich besonders an berufstätige Eltern, die niemanden haben, der auf ihre Kinder aufpasst, wenn sie arbeiten müssen. Dies betrifft besonders Rüganer, die ihren Lebensunterhalt in Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel verdienen. Das Projekt läuft im August nächsten Jahres aus, so die Verantwortlichen des Vereins.

„Wir wissen nicht, wie es weiter geht. Aber das Angebot ist in den letzten zwei Jahren gut angenommen worden“, wie es am Montag gegenüber dem Abgeordneten hieß. Dieser will sich gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Ralf Grabow um die Zukunft des Projektes kümmern. „Wenn wir Leute in den ersten Arbeitsmarkt bringen wollen, müssen wir Sorge tragen, dass auch die Kinderbetreuung klappt“, so Leonhard mit Blick auf die Arbeitszeiten in den betroffenen Branchen. Die Mitglieder des Vereins gegen ihm recht. Fast täglich kommen Anrufe von Eltern, die wissen wollen, wie es mit den FlexiKIDS im neuen Jahr weiter geht und ob sie jetzt im Winter einen Arbeitsvertrag unterschreiben können. Denn, wer niemanden in der Familie hat, um seine kleinen Kinder gut untergebracht zu wissen, der kann solche Arbeitsstellen meistens nicht annehmen, wie es dazu hieß. Leonhard will jetzt erst einmal die Zuständigkeit bei den Ministerien prüfen.

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