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Dieser Artikel wurde am 13. Juli 2011 um 05:42 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Vom Nordkap Deutschlands zur Zugspitze

Rene Uhlig stellte sich der Herausforderung der extremsten Laufveranstaltung

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Harald Dörschel und die Aquamaris Strandresidenz Rügen unterstützten Rene Uhlig bei seinem Extremlauf. Foto: Pfaffe

Rügen/Zugspitze (apf). Rene Uhlig ist ein Sportler durch und durch. Als Mitglied des Verein „Laufteam Rügen e.V.“, der im Oktober vor 10 Jahren gegründet wurde, ist er bei vielen sportlichen Events dabei und setzt sich selbst immer wieder extreme Herausforderungen. So beispielsweise bei der Alpenquerung von Garmisch-Partenkirchen zum Gardasee mit dem Fahrrad in vier Tagen, wobei er einen Pass in 2211 Metern bezwingen musste. Auch drei Wochen Nepal-Trekking bis zum Basislager des Mount Everest in 5.500 Metern Höhe waren eine extreme Herausforderung wie auch die Besteigung des höchsten berges in Tansania/Afrika mit seinen 5.895 Metern in vier Tagen zu Fuß.

Nun hatte er am vergangenen Sonntag, 10. Juli, am 11. Zugspitz Extremberglauf, dem härtesten Lauf in Deutschland, teilgenommen. Lange hat er auf dieses Highlight hingearbeitet und mit Harald Dörschel und der Aquamaris Strandresidenz Rügen in Juliusruh auch einen guten Sponsor und helfenden Partner gefunden.

700 Teilnehmer stellten sich beim 11. Zugspitz Extremberglauf einer der spektakulärsten Herausforderungen der Alpen. 17,9 Kilometer und 2.235 Höhenmeter waren auf dem Weg vom Markt in Ehrwald in Tirol bis zum Gipfel zu bewältigen - der Zugspitz Extremberglauf gilt damit als einer der anspruchsvollsten und zugleich landschaftlich einprägsamsten Bergläufe in den Alpen. Die Route führte das internationale Starterfeld vom Tiroler Ort Ehrwald über das Gatterl, Knorrhütte und Sonn Alpin entlang der deutsch-österreichischen Grenze bis zur Gipfelstation der Tiroler Zugspitzbahn auf 2.950 Metern Höhe.

„Es war super und vom Laufen her das Extremste, was ich bisher gemeister habe“, so Rene Uhlig nach der erfolgreichen Bewältigung der Strecke am Telefon. „Komisch war es schon, dass ich drei Passagen mitten im Sommer durch Schnee laufen musste.“ Mit dem Ergebnis, ein ausgezeichneter 169. Platz in einer Zeit von 3:10:47 Stunden, ist er, der die Strecke eigentlich „nur“ schaffen wollte, zufrieden. Kann er auch.

„Meine Lust am Laufen und das Suchen nach immer neuen Herausforderungen begann im Jahr 2000, als ich erstmals am Berlin-Marathon teilgenommen habe“, so Rene Uhlig. Als Ziel für 2012 hat er sich gesetzt, bei den Senioren-Europameisterschaften vom 16. bis 23. August 2012 in Zittau beim Marathon zu starten.