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Dieser Artikel wurde am 22. März 2006 um 03:20 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Vogelgrippe-Situation

Schutzmaßnahmen gehen weiter

Mecklenburg-Vorpommern (ur). Der Interministerielle Führungsstab der Landesregierung bleibt auch nach Aufhebung der Katastrophenfälle in den Landkreisen Rügen, Nord- und Ostvorpommern bestehen. Alle laufenden Maßnahmen gehen weiter wie bisher, informiert Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD).

Dazu gehören u.a. tägliche Lagebesprechungen im Innenministerium und die Erstellung eines Lageberichtes. Die im Land eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen und damit verbundenen Auflagen gelten weiterhin. Die Zahl der in M-V auf Vogelgrippe untersuchten Vögel ist bis zum 20. März auf 5.981 Tiere angestiegen. Ferner wurden 586 Säugetiere auf AIV des Typs H5N1 getestet. Amtlich festgestellte Infektionen gab es bis zum 20. März bei 165 Wildvögeln, drei Katzen und einem Steinmarder. Nutzgeflügelbestände waren nach wie vor nicht betroffen. Die Landkreise und kreisfreien Städte in M-V setzen ihre Maßnahmen zum Auffinden und Einsammeln von toten Wildvögeln fort. Hinzu kommen u.a. Kontrollen zur Einhaltung der Aufstallungspflicht. Die Anzahl gefundener toter Wildvögel nimmt laut Landwirtschaftsministerium M-V im ganzen Land ab.