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Dieser Artikel wurde am 09. April 2006 um 05:16 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

„Vier Ecken“ berieten zur Wirtschaftsentwicklung

Konkrete Beispiele der Wirtschaftsentwicklung

Rügen (RA). „Wirtschaftsentwicklung in der Region ‚Vier Ecken der Südlichen Ostsee’ “ lautete das Thema eines Seminars, zu dem sich Vertreter von Rügen, Bornholm, Swinemünde und Südost-Skane kürzlich im schwedischen Snogeholm trafen. Es war der letzte Workshop einer Veranstaltungsreihe zur Regionalentwicklung innerhalb des INTERREG-Projektes der „Vier Ecken“-Koperation. Zuvor gab es Seminare über höhere Bildungsmöglichkeiten, zur Entwicklung der Häfen und über Entwicklungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen.

Diesmal stellten die Teilnehmer konkrete Beispiele der Wirtschaftsentwicklung aus ihren jeweiligen Regionen vor. Rügen zeigte beispielsweise Resultate bei der Vermarktung regionaler Produkte auf, ging auf den Entwicklungsprozess der „Dachmarke“ ein und beschrieb den konkreten Umgang mit dem Gütesiegel „Das Beste auf Rügen“. Für Karin Breitenfeldt als stellvertretende Vorsitzende des Rügenprodukte Vereins e.V., war es besonders wichtig, Kontakte zu knüpfen und „Tricks“ abzulauschen, wie andere Regionen EU-Fördermittel nutzen. Große Anerkennung fand die Präsentation der mitgebrachten Rügenprodukte.

Janine Möller und Marek Zuk stellten die Arbeit des Informations- und Kommunikationszentrums Rügen vor. Von Interesse für die anderen Partner war das Zusammenspiel zwischen Bildung und Forschung sowie die Nutzung der „open source“ - Software. Positiv bewertet wurde, dass eine große Anzahl der im Zentrum Ausgebildeten hier auch eine Festeinstellung erhalten haben. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass alle vier Regionen sonst das gleiche Probleme haben: In den Bildungseinrichtungen werden Fachleute für viel Geld ausgebildet und qualifiziert, deren Wissen später anderen Regionen zugute kommt. Grund sind in der Regel die fehlenden Arbeitsplätze.

Die Koordinatoren der „Vier Ecken“ waren sich einig, dass die Seminare auf internationaler Ebene weitergeführt werden sollten. Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung müssen dabei Priorität haben.

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