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Dieser Artikel wurde am 18. Juli 2007 um 05:45 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Verkehrslandeplatz

Landrätin Kassner informiert Kreistag

Ostseebad Sellin (gü/RA). Landrätin Kerstin Kassner (Die Linke) informierte während der letzten Sitzung des Kreistages im „Cliff-Hotel Rügen“ dieser Tage über den aktuellen Sachstand zum Verkehrslandeplatz Güttin. Bezüglich des Planfeststellungsverfahrens für den Verkehrslandeplatz Rügen konnte sie den Kreistagsmitgliedern mitteilen, dass die Erwiderungen des Landkreises auf die Einwendungen der Träger öffentlicher Belange beim Wirtschaftsministerium eingereicht worden sind. Auch die bislang fehlende Satzung des Amtes Bergen auf Rügen wurde nachgereicht. Auf Nachfrage beim Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung am 6. Juni wurde mitgeteilt, dass nunmehr die öffentliche Auslegung realisiert werden soll. „Mit der Neuausweisung des FFH-Vogelschutzgebietes in der Nähe des Verkehrslandeplatzes Güttin mussten weitere Verträglichkeitsuntersuchungen in Auftrag gegeben werden. Die Brutvogelproblematik spielt hierbei eine große Rolle. Welchen Einfluss die Ergebnisse auf das Vorhaben haben, lässt sich heute – ähnlich wie bei der Umweltverträglichkeitsprüfung zur B 96n – noch nicht abschätzen“, so die Verwaltungschefin im Rahmen ihres Berichtes an den Kreistag. Bei der Prüfung der Finanzierung und der bedarfsgerechten Vorhaltung der Flughafeninfrastruktur im Land gewinnen auch die Aufbaustäbe für die potenziellen Großkreise zunehmend an Bedeutung. So ist der Ausbau des Verkehrslandeplatzes Rügen zum Beispiel im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Ausbau des Landeplatzes Barth zu betrachten. Die IHK hatte am 20. Juni Mitglieder der Ausschüsse Verkehr und Tourismus der Kreise Nordvorpommern, Rügen und Stralsund eingeladen, um angesichts der knappen Landeskassen die Konzepte der beiden Flughäfen Barth und Güttin sowie deren Wirtschaftlichkeit zu hinterfragen. Grundsätzlich wurden von den Teilnehmern die vorgesehenen Investitionen als sinnvoll und notwendig eingeschätzt. Grundanforderungen an einen Flugplatz sind zu gewährleisten. Es erging die Bitte, zu kooperieren und gemeinsam Marketing zu betreiben. Die Wirtschaft verwies darauf, dass sich die Seebäder stärker an Betreibung und Finanzierung beteiligen sollten.

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