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Dieser Artikel wurde am 23. September 2009 um 05:30 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Vergabe der Hafenbetreibung im Wieker Nordhafen

Ehemalige Kreideverladebrücke in Wiek noch nicht Teil der aktuellen Sanierungsarbeiten im Hafen

Wiek / Ostseehäfen (ur). Am Donnerstag (24. September) treffen sich um 19 Uhr die Wieker Gemeindevertreter in der Kulturscheune Günter Käning zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung mit nichtöffentlichem Teil. Im öffentlichen Teil folgt dem Bericht der Bürgermeisterin die Einwohnerfragestunde. Dann kommt schon der Punkt Verschiedenes und die Beendigung des öffentlichen Teils der Sitzung. Im nichtöffentlichen Teil geht es dann um die „Vergabe der Hafenbetreibung Nordhafen“. Wie jüngst berichtet wird dieser Hafen gerade saniert und ausgebaut. Nicht einbezogen in die aktuellen Arbeiten ist die angrenzende ehemalige Kreideverladebrücke. Sie ist indes so prägend für den Wieker Hafen, dass dessen Sanierung und Ausbau ohne Einbeziehung dieser Brücke in markanter Weise unvollständig bleibt.

Das verdeutlichte die Wieker Bürgermeisterin Petra Harder in einem Gespräch mit dem Rügener Landtagsabgeordneten Gino Leonhard (FDP). Dieser kam in den Wieker Hafen in seiner Funktion als Sprecher der Landtagsfraktion der FDP für maritime Sicherheit sowie touristische Entwicklung im maritimen Bereich. In dieser Funktion engagiert er sich nicht nur für Rügener Belange, sondern auch für die Bereitstellung des Nothafen Darßer Ort für die Stationierung des Seenotrettungskreuzers „Theo Fischer“ sowie für die Stationierung eines SAR Hubschraubers am Standort Rostock „Hohe Düne“ und er ist auch immer wieder vor Ort, wenn es um aktuelle Hafenvorhaben auf Rügen geht. Jüngst war dies in Vieregge und Wiek der Fall. In den Gesprächen erkundigte er sich nach dem Sachstand bei den vorhandenen Problemen und zeigte auf, in welcher Form er als Wahlkreisabgeordneter behilflich sein kann.

Bezüglich der Kreideverladebrücke ist die Situation besonders kompliziert. Dabei verwies Leonhard auf die äußerst große Schwierigkeit in diesem Fall, die touristischen Ambitionen mit dem Denkmalschutz für die Brücke in seiner jetzigen Form in Einklang zu bringen. Wörtlich erklärte er. „Wir müssen eine finanzierbare Lösung finden, damit die Sanierung des Wieker Hafens unter Einschluss der Kreideverladebrücke vollendet werden kann. Darüber will ich jetzt mit der Landesregierung ins Gespräch kommen.“