Veränderungen in der Gemeinde Glowe
Bürgermeister Radeisen tritt nicht noch einmal zur Bürgermeisterwahl an
Glowe (ur). Wer durch Glowe fährt, entdeckt das verfallende Gebäude auf dem Foto oben. „Grundstück zu verkaufen“ steht an der ehemaligen Kaufhalle. Ein potentieller Käufer ist indes bereits gefunden, erklärt Dieter Schäfer, Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Glowe. Der Investor will hier ein Appartementhaus errichten und habe sich auch dafür eingesetzt, in dem gewerblich zu nutzenden Erdgeschoss des Hauses einen EC-Automaten der Sparkasse Rügen zu installieren. Doch diese habe abgelehnt. Glowe bleibt also weiter ohne EC-Automat.
Seit dem 1. Juli 1995 ist Uwe Radeisen Bürgermeister der Gemeinde Glowe und hat einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung in der Gemeinde. Der aussichtsreichste Kandidat für seine Nachfolge ist Thomas Mielke (Bündnis für Rügen). Ihn wollen Uwe Radeisen und Dieter Schäfter im Falle ihrer Wahl in die künftige Glower Gemeindevertretung unterstützen. Dabei hoffen sie, dass das Bündnis für Rügen und DIE LINKE auch in der nächsten Glower Gemeindevertretung über eine Mehrheit verfügen, um die „gute Arbeit fortsetzen zu können“.
Jetzt wird es spannend, wer bei den nächsten Kommunalwahlen den Wettbewerb um die Gunst der Wähler in der Gemeinde Glowe gewinnen wird. Während dies noch offen ist, konnte sich vor kurzem Friseurmeisterin Simone Naulin (Foto) über Erfolge bei den Landesmeisterschaften des Friseur- und Kosmetikerhandwerks freuen. Ihre beiden Azubis errangen je einen ersten Platz und zusammen mit einem weiteren Azubi in einem Team-Wettbewerb den zweiten Platz. Über den zweiten Platz ihrer Mitarbeiterin Nicole Krause im schwierigsten Wettbewerb bei den Herrenfrisuren konnte sich die Friseurmeisterin ebenfalls freuen. Sie ist zudem froh darüber, dass Glowe demnächst wieder einen Lebensmittelmarkt haben wird und hofft, dass die Gaststätte der Ostseeperle noch in diesem Jahr fertig wird. Für sie gehört die Ostseeperle zum Kulturerbe der Gemeinde. Sie ist froh darüber, dass die „Perle“ nicht abgerissen wurde, sondern bewahrt werden konnte.
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