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Dieser Artikel wurde am 04. März 2006 um 10:50 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Untersuchte Säugetiere frei von H5N1

Keine neuen Nachweise von Vogelgrippe

Rügen/Mecklenburg-Vorpommern (RA). Der Nachweis des Vogelgrippevirus H5N1 bei einer Katze auf Rügen bleibt nach wie vor eine Ausnahme. Alle weiteren im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Rostock beziehungsweise auf dem Riems untersuchten 32 Säugetiere und potenzielle Aasfresser sind ohne Befund.

Untersucht wurden Füchse, Marder, Katzen, Marderhunde, Dachse, Wildschweine, sowie ein Nerz, ein Hund und ein Waschbär. Somit war von insgesamt 33 Proben lediglich eine Probe positiv. Dieses Ergebnis sei "beruhigend" so Landwirtschaftsminister Till Backhaus. "Wir werden deshalb nur noch in Schutz- und Überwachungszonen tot aufgefundene Säugetiere auf das Grippevirus untersuchen." Auch die am gestrigen Tag fortgesetzten Untersuchungen von toten Wildvögeln brachten keine neuen Nachweise von H5N1. Die im Land eingerichteten Schutz- und Überwachungszonen bleiben jedoch weiterhin bestehen.