Umgestaltung des Parks Schritt für Schritt
Mitglieder des Begleitausschusses „Masterplan“ trafen sich nach „LaGa-Aus“
Putbus (gü). Die Entscheidung der Landesregierung, keine Landesgartenschau in Mecklenburg-Vorpommern durchzuführen, bezeichnet Dr. Hans D. Knapp, Mitglied im Begleitausschuss „Masterplan“ der Stadtvertretung, als „enttäuschend“. Dessen Mitglieder trafen sich am 30, Januar zu ihrer ersten Sitzung nach dem „LaGa-Aus“.
Vorsitzender und Bürgervorsteher Gustav Lüth (CDU) forderte seine Ausschussmitglieder auf, jetzt erst recht an der Umsetzung des Parkkonzeptes namens „Masterplan“ zu arbeiten. „Es nutzt nicht, groß zu lamentieren“, kommentierte er die Entscheidung der Schweriner Politik. Vielmehr sieht er durch das gegebene Signal seitens des Landes, bei der Umsetzung des Konzeptes auch finanziell zu helfen, die Chance, Schritt für Schritt die Einzelprojekte in den kommenden Jahren anzupacken.
Dem pflichtete auch Dr. Knapp zu: „Wir müssen nun schauen, was inhaltlich Sinn macht für unseren Park und was wir umsetzen wollen.“ Dipl. Ing. F. Planke von der BIG, die die Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau gemeinsam mit dem Ausschuss erarbeitet hatte, stellte an diesem Abend in Kurzform eine „abgespeckte Variante“ des LaGa-Konzeptes vor. Sie betonte aber auch deutlich, dass der „Masterplan“ das „grundsätzliche Konzept“ für die Umgestaltung des Parkes sei. An diesem solle die Stadt festhalten, so ihre Empfehlung. Die einst berechnete Umsetzung des „Masterplans“ kostet 7,45 Millionen Euro. Durch die LaGa hatten sich bedingte Mehraufwände nötig gemacht, die nun bei einer Parkentwicklung abgeschmolzen werden können.
„Das Signal aus dem Ausschuss gegenüber der Landesregierung muss klar sein“, so ihr Appell. Dem schlossen sich die Ausschussmitglieder an und verabredeten, dass eine Delegation der Stadt demnächst ins Schweriner Wirtschaftsministerium fährt, um dort weitere Schritte zu besprechen. Der städtischen Delegation sollen Bürgervorsteher Lüth, Bürgermeister Burwitz, Ausschussmitglied Dr. Knapp und F. Planke von der BIG angehören.
Die nächste Sitzung des Ausschusses findet am 3. April statt. Dann könnte es erste Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen geben . . .
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