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Dieser Artikel wurde am 24. Februar 2006 um 09:55 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Umfassende Vorsorge in M-V ist gesichert

Sozialministerin: "Influenza-Pandemie - Umfassende Vorsorge in M-V ist gesichert"

Schwerin/Rügen (RA). Aus Anlass der gestrigen Sonderkonferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder erklärte Sozialministerin Dr. Marianne Linke (Die Linkspartei.PDS) heute in Schwerin: "Die Gesundheitsminister der Länder haben gestern in Berlin noch einmal unterstrichen, dass für den Menschen derzeit keine Gefahr von der Vogelgrippe ausgeht. Noch gibt es weltweit keine Anzeichen für eine Pandemie.

Dennoch wird mit dem gebotenen Augenmaß und der gebotenen Umsicht Vorsorge betrieben. Im Falle einer Pandemie ist der beste Schutz der Bevölkerung eine Impfung. Deshalb bin ich froh, dass der Bund inzwischen Vorkehrungen getroffen hat, damit im Bedarfsfall möglichst schnell eine Bereitstellung eines Impfstoffes gewährleistet ist.

Auch für die Übergangszeit bis dahin sind wir mit dem Influenza-Pandemieplan des Landes sehr gut gerüstet. Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes Land bereits im vergangenen Jahr diesen Plan erarbeitet. Dennoch gilt es, die getroffenen umfassenden Vorkehrungen angesichts der aufgetretenen Tierseuche zu ergänzen.

Die Gesundheitsminister der Länder haben deshalb auch mit meiner Stimme einstimmig beschlossen, sich bei der Bevorratung mit antiviralen Mitteln an den gegenwärtigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu orientieren. Sukzessive sollen deshalb die bereits jetzt vorhandenen Mittel aufgestockt werden. Einen entsprechenden Vorschlag werde ich im Landeskabinett einbringen. Dabei sind auch neue Erkenntnisse für den optimalen Schutz der Bevölkerung zu berücksichtigen."

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