Tourismustag 2011: „Stärken und Potenziale der Urlaubsregion Rügen“
Tourismusverband lädt in die Aquamaris Strandresidenz in Juliusruh ein
Juliusruh (DR). Stärken und Potenziale der Urlaubsregion Rügen lotet beim diesjährigen Tourismustag des Tourismusverbandes Rügen (TVR) der Referent Prof. Dr. Bernd Eisenstein vom Institut für Management und Tourismus der FH Westküste in Heide aus. Am Beispiel Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol erläutert Josef Schirgi, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis, anschließend, wie man sein Wissen um Stärken und Potenziale in der Praxis umsetzen kann.
Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 11. November, um 14 Uhr in der Aquamaris Strandresidenz in Juliusruh mit einer Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden des TVR Thomas Wuitschik. Nach den Vorträgen ist eine kurze Diskussion geplant und anschließend besteht bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, mit den Referenten und den anderen Teilnehmern des Tourismustages ins Gespräch zu kommen.
Bereits vor zwei Jahren hatte Eisenstein beim damaligen Tourismustag des TVR die Studie „Destination Brand” vorgestellt, in der die Stärke der Marke Rügen untersucht worden war. Der Experte war damals zu dem Schluss gekommen, dass Rügen eine „super starke Marke“ sei, die sich gut entwickelt habe. Zugleich hatte er aber auch angemahnt, die Zielgruppenstrategie zu überdenken, da die Zielgruppen noch zu vielfältig und unkonkret seien. Bei einer Strategietagung der TZR im April dieses Jahres hatte Eisenstein das Thema noch einmal aufgegriffen und deutlich gemacht, dass sich die Urlaubsregion Rügen im internationaler werdenden Wettbewerb der Destinationen nur unter einem übergeordneten, gemeinsamen Dachmarketing zukünftig werde behaupten können. Es sei zu allererst die Marke Rügen, um die es gehe, dann um einzelne Orte.
Beim diesjährigen Tourismustag soll nun erörtert werden, wie man das Wissen um die Stärke der Marke Rügen gewinnbringend für die Region einsetzen kann und wie jeder einzelne in eine übergeordnete Strategie eingebunden werden und von ihr profitieren kann. Die theoretischen Grundlagen wird Eisenstein schaffen. Wie das in der Praxis aussehen kann und was die drei Orte Serfaus, Fiss und Ladis zu einer starken Marke macht, erläutert im Anschluss Josef Schirgi. Aus eigener Erfahrung berichtet er auch, wie die Nebensaison in Serfaus-Fiss-Ladis durch Wanderangebote spürbar belebt werden konnte.
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