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Dieser Artikel wurde am 12. April 2006 um 02:51 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Tote Singvögel nicht mehr melden

Landratsamt Rügen: Keine H5N1-Befunde bei Singvögeln

Bergen auf Rügen (RA). Nach wie vor werden vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises Rügen tote Vögel und verendete fleischfressende Säugetiere zur Untersuchung auf das Virus H5N1 eingeschickt. Im wesentlichen sind es Schwäne und vereinzelt Gänse, Enten und Greifvögel, die bisher positiv getestet wurden. Die Anzahl erhöhte sich zum Ende der vergangenen Woche auf insgesamt 158 Wildvögel. Bei den toten Singvögeln, die eingeschickt wurden, gibt es keinen positiven Befund. Das Veterinäramt- und Lebensmittelüberwachungsamt beabsichtigt daher, Singvögel ab sofort nicht mehr zur Untersuchung einzusenden.

Tote Singvögel müssen deshalb auch nicht mehr gemeldet werden und können auf herkömmliche Art entsorgt werden. Die toten Vögel sollten ohne berührt zu werden oder mit Handschuhen in eine Plastiktüte gepackt und in den Restmüll gegeben werden. Die üblichen Hygienemaßnahmen sind dabei zu beachten. Alle übrigen Wildvögel wie insbesondere Schwäne, Wildenten und -gänse, Greifvögel und alle frei lebenden fleischfressenden Säugetiere, die verendet aufgefunden werden, sind wie bisher in der Leitstelle des Landkreises Rügen unter (0 38 38) 2 20 77 bzw. 1 12, zu melden. Des weiteren weist das Veterinäramt- und Lebensmittelüberwachungsamt darauf hin, dass das gesamte Gebiet des Landkreises Rügen bis auf weiteres als Schutzzone ausgewiesen bleibt. Das bedeutet, dass sämtliche Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest weiterhin strengstens einzuhalten sind.

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