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Dieser Artikel wurde am 29. November 2006 um 04:03 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Thema Gesundheit: Enger zusammenarbeiten

Aus Krankenhäusern müssen Gesundheitszentren werden Rügen ein gutes Beispiel

Bergen auf Rügen (chn). Bereits zum siebenten Mal führte die Arbeitsgemeinschaft Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern (AKMV) ihren Krankenhaustag durch. In der vergangenen Woche waren die Mitglieder der AKMV im Sana-Krankenhaus zu Gast. Die AKMV ist der Zusammenschluss von vier landesweit arbeitenden Verbänden im Krankenhaus. Ihr gehören folgende Verbände an: Krankenhausgesellschaft M-V e.V., Landesverband M-V im Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V., Arbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen M-V e.V. und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V., Landesgruppe M-V.. Die Ziele der AKMV sind sehr hoch gesteckt, so möchte man durch den Zusammenschluss die bestmögliche Versorgung von Patienten ermöglichen. Aber auch die Förderung der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern ist ein wichtiges Aufgabenfeld der Arbeitsgemeinschaft. Thema des siebenten Krankenhaustages war, neue Organisationsformen zu schaffen. Wir müssen uns den neuen Bedingungen stellen und in der Zukunft wird sich das Krankenhaus immer mehr zum Gesundheitszentrum entwickeln, sagte der Vorsitzende der AKMV, Wolfgang Gagzow.

Der Landkreis Rügen geht da schon einen Schritt weiter, in unserem Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern. Landrätin Kerstin Kassner (Linkspartei.PDS) machte als Gastrednerin auf den Verein Gesundheitsinsel Rügen e.V. aufmerksam. So bietet der Verein u.a. jetzt schon Reisen und Angebote rund um das Thema Gesundheit ein, machte sie darauf aufmerksam. Auch das Sana-Krankenhaus geht mit guten Beispiel voran. Wenn man bedenkt, dass wir seit der Übernahme durch den Sana-Konzern die Verweildauer in unserem Krankenhaus mit 249 Betten um die Hälfte auf 6,1 Tage durchschnittlich senken konnten, machte der Geschäftsführer des Sana Krankenhauses, Dr. Dietrich Goertz, aufmerksam. Als ein Paradebeispiel auch für die anderen Krankenhäuser im Land lässt sich auch die Zusammenarbeit mit externen Ärzten im Bergener Krankenhaus anführen.