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Dieser Artikel wurde am 22. Juni 2011 um 01:22 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Thema der Woche: Ordnung & Sicherheit

Rügeninfo aktuell: Die Rügen Union informiert

Der Rügen Union liegt das subjektive und objektive Sicherheitsbedürfnis unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Gäste besonders am Herzen. Für die Jahre 2011 bis 2014 setzen wir uns ein für:

Eine bürgernah erreichbare Polizei auf der Insel. Dazu dient auch die Erhöhung der Präsenz des Streifendienstes mit technisch hochwertigen Funkstreifenwagen – Stichwort „rollendes Büro“, um die Kommunikation mit den Bürgern direkt am Ereignisort zu erhöhen. Unsere Urlauber wünschen sich eine Polizei zum Anfassen; deshalb wollen wir, dass die Polizisten der Bäderpolizei analog den Übernachtungszahlen in der Zeit von Himmelfahrt bis Ende August im Land verteilt werden. Polizeistationen müssen als Dienststellen vor Ort erhalten bleiben. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte werden zunehmend in ihrer Arbeit behindert, manchmal sogar angegriffen; deshalb brauchen wir eine spezielle Strafnorm.

Unsere Feuerwehren sind insbesondere in kleineren Gemeinden Kulturträger, aber in erster Linie Garanten für die Sicherheit in den Kommunen. Um die Attraktivität und die Einsatzfähigkeit unserer Wehren zu erhöhen, wollen wir die technische Ausstattung auf einem hohen Niveau halten, indem der Kreis ausreichende Finanzmittel zur Ko-Finanzierung im Haushalt einstellt. Ein höherer Kündigungsschutz für aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie die Ausstattung mit einer zweiten persönlichen Ausrüstung am Arbeitsort und die Übernahme der Kosten bei dem notwendigen Erwerb eines Lkw-Führerscheines gehören weiterhin zu den Schwerpunkten, für die sich die Rügen Union in diesem Zusammenhang einsetzt. Der Erhalt des Rettungsdienstes auf Rügen, der im Auftrag des Landkreises durch den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes wahrgenommen wird, sollte als Modell für den neuen Großkreis beispielgebend sein. Beim Ausbau der zivil-militärischen Zusammenarbeit bei größeren Schadensereignissen muss eine frühzeitige Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert werden. Die Beibehaltung der Amtsgerichte an den derzeitigen Standorten ist ein Muss. Ein verbesserter Kinder- und Jugendschutz durch Kooperationen zwischen Jugend-, Gesundheitsamt, Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Polizei und Justiz steht im Vordergrund der täglichen Bemühungen. Dabei soll eine aktive Unterstützung des Kreispräventionsrates gewährleistet sein. Die Stärkung des Ehrenamtes durch verschiedene Auszeichnungen auf Kreisebene und die Ausgabe eines Ehrenamtspasses – dafür will sich die Rügen Union einsetzen. Gustav Lüth

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