Tarifstreit beendet
Ärzte bekommen mehr Geld
Bergen auf Rügen (RA). „Wir sind erleichtert, endlich einen einheitlichen Tarifvertrag für alle Beschäftigten unseres Hauses in den Händen zu halten“, sind sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite einig. Bis in die frühen Morgenstunden des 29. November saßen ver.di-Vertreter und die Geschäftsführung des Sana-Krankenhauses Rügen an einem Tisch.
Das zweite vom Geschäftsführer vorgelegte Angebot, das am 22. November übergeben und nochmals verbessert wurde, war Grundlage der Verhandlungen. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien und der redaktionellen Nachbearbeitung ist man froh, Rechtssicherheit für alle Beschäftigen erreicht zu haben. Eine weitestgehende Angleichung der Einkommensverhältnisse, die den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Hauses Rechnung tragen, ist wichtigstes Ergebnis der Verhandlungen. „Es war eine sachliche, vertrauensvolle und faire Zusammenarbeit“, betont Dr. Jörg-Peter Vandrey, Geschäftsführer des Marburger Bundes Mecklenburg-Vorpommern nach den Verhandlungen mit der Geschäftsleitung des Sana-Krankenhauses. Im Ergebnis der Verhandlungen erfahren grundsätzlich alle Ärzte eine Gehaltssteigerung. „Die Gewährleistung einer funktionierenden Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und der Urlauber auf der Insel Rügen lag uns sehr am Herzen“, so Dietrich Goertz, Geschäftsführer der Sana-Krankenhaus Rügen GmbH.
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