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Dieser Artikel wurde am 28. September 2011 um 07:24 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Süßes Wahrzeichen des Ostseebades Sellin

Konditormeister Jan Ketel hat Seebrücken-Restaurant aus neun Kilo Schokolade nachgebildet

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Küchenchef Marcus Kümmel (li.) und Konditormeister Jan Ketel haben das Produkt der Idee in der Hand, das Sie auf der Seebrücke Sellin bewundern können. Foto: Pfaffe

Sellin (apf). Schon die ersten Zaungäste am Sonntagnachmittag hatten auf der Selliner Seebrücke ein glitzern in den Augen, als sie das aus Schokolade im Maßstab 1:100 nachgebildete Seebrückenrestaurant im Eingangsbereich bestaunten. Faszinierend, einmalig schön, einfach klasse, meisterhaft - waren nur einige Worte, die da zu hören waren. Und in der Tat: Es ist ein Meisterwerk des Konditormeisters, der von sich selbst sagt: „Geht nicht - gibt es nicht.“ Außer der 65 mal 65 Zentimeter messenden Holzplatte als Träger der süßen Nachbildung ist alles aus Schokolade. „Valrhona Schokolade aus Belgien, der besten Schokolade der Welt“, schwärmt Marcus Kümmel, Küchenchef der Seebrücke und Sponsor der Arbeitsmaterialien und Rohstoffe zum Schokoladenbau. „Immerhin rund 9 Kilo edler Schokolade - weißer, Vollmilch- und Zartbitterschokolade - wurden in der Produktionszeit von 46 Stunden verarbeitet“, erzählt Konditormeister Jan Ketel, der das kleine und süße Kunstwerk hergestellt hat. Unzählige Stunden der Vorplanung gingen dem voran. Ketel und Kümmel sind seit einem Jahr befreundet und lehren sich gegenseitig aus dem eigenen Arbeitsumfeld viele Details. „Das schafft“, sagt Marcus Kümmel. Und Jan Ketel fügt dem hinzu: „Man hört nie auf zu lernen und wenn man weiter kommen will, dann kann so ein Austausch nur von Vorteil sein.“ Der dritte im Bunde ist Renee Zemke, Küchenchef im Romantik Hotel Kaufmannshof Hermerschmidt in Bergen. Er hat, weil der Platz in der Seebrückenküche nicht genügte, die Kaufmannshof-Küche zur Verfügung gestellt. Die Idee des Schokoladenbaues kam schon im Frühjahr diesen Jahres - auch als Herausforderung an die eigene Meisterschaft. Eigentlich sollte er erst im kommenden Jahr fertig sein. Da Marcus Kümmel aber das Unternehmen bald verlässt, sollte es noch rechtzeitig vorher fertig werden, „Als Abschiedsgeschenk - der Liebe wegen“, wie er sagt. Für Jan Ketel war das kein Problem, denn er hat schon viele Kunstwerke aus Zucker, Schokolade oder Torte/Kuchen gezaubert - und könnte sich auch vorstellen, das Jagdschloss Granitz oder das Bergener Rathaus so nachzubilden ...

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