Strandplatz mit Blick auf Stralsunder Panorama
Vermögenszuordnung des Strandes an Gemeinde erfolgt / Sanierung und Ausbau ab Frühjahr 2011
Altefähr (gü). Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Seebad! Verkehrsminister Volker Schlotmann konnte Bürgermeister Ingulf Donig (beide SPD) am Montag dieser Woche einen Strandabschnitt über rund 45.000 Quadratmeter vom Land für die Gemeinde übertragen.
Aus diesem Grund haben Verkehrsminister Schlotmann, Bürgermeister Donig sowie sein erster Stellvertreter Henning Stahl (CDU) eine Vereinbarung zur Vermögenszuordnung des 45.000 Quadratmeter großen Strandabschnitts auf die Gemeinde unterzeichnet. „Mit der Klärung der Eigentumsfrage ist eine wesentliche Voraussetzung für Investitionen in die touristische Infrastruktur sowie für die Erweiterung des örtlichen Hafens geschaffen“, so Schlotmann. Nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister im September hatte Schlotmann sich hierfür eingesetzt. Ein erstes Gespräch kam auf Anregung der SPD-Landtagsabgeordneten Angelika Peters bereits im August zustande, wie es am Rande der Vertragsunterzeichnung hieß.
Schlotmann bezeichnete die Unterzeichnung nach nur knapp vier Monaten Bearbeitungszeit als „einen 100 Meter Sprint, den die Gemeinde hier hingelegt hat“. Die erfolgte Vertragsunterzeichnung ist ein „Tor durch Abschlag“, so der Minister.
Die Vermögenszuordnung macht sich notwendig, damit die Gemeinde Altefähr kräftig investieren kann. Allein die Sanierung der Spundwand wird rund 500.000 Euro kosten. Insgesamt hat die Kommune einen Fördermittelantrag in Höhe von 2,5 Millionen Euro beim Land gestellt. Das am Strelasund liegende Strandareal soll hergerichtet werden. Behindertengerechte Zugänge werden geschaffen, touristische Infrastruktur geschaffen. Darüber hinaus plant die Gemeinde die Erweiterung des Hafens Altefähr, da die Nachfrage von Sportbooturlaubern im Sommer erfreulich steigt, wie es heißt. Es wird eine Mole mit weiteren 70 Liegeplätze errichtet, wie Donig und Stahl in die Zukunft blicken.
„Der Strand wird in diesem Bereich bald attraktiver und sicher auch wegen des unvergleichlichen Stralsunder Panoramas zum Bummeln einladen. Davon profitieren Urlaubsgäste und Einwohner gleichermaßen“, unterstrich Schlotmann.
Positive Nachrichten konnte der Verkehrsminister auch von seinen Kollegen aus dem Wirtschafts- und Innenministeriums mitteilen. Die Zusage auf eine Sonderbedarfszuweisung seitens des Innenministers Caffier (CDU) liege vor, ebenso wie die Förderung durch das Wirtschaftsministerium unter Minister Seidel (CDU). Im Frühjahr 2011 soll es dann bereits losgehen.
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