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Dieser Artikel wurde am 19. Januar 2011 um 02:01 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Strandaufspülung für die Katz

Ausschussmitglieder kritisieren kostenintensive Maßnahme

Ostseebad Göhren (sb). Neben vielen weiteren Orten an unserer Küste blieb auch das Ostseebad 2010 von den Herbststürmen und dessen negativen Folgen für die Strandaufspülungen nicht verschont. So wurde der erst im Frühjahr für knapp zwei Millionen Euro aufgespülte Strand in wenigen Tagen einfach wieder weggerissen. Diesen Umstand kritisierten kürzlich die Mitglieder des Göhrener Bauauschusses. Entgegen der Ausführungen des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur, die Küste sei nun einmal dynamisch und gegen das Meer kein ankommen, fürchten Bürger um den Sinn solch teurer Maßnahmen. Die Düne sei ohne weitere Aufspülungen so langfristig nicht zu halten, sagte Herbert Dobelstein, der nun daran denkt, dem Landesrechnungshof über die Fehlkommunikation mit dem StAUN zu berichten. Regelmäßige Strandaufspülungen sind notwendig, um einen fortschreitenden Küstenrückgang an den Dünen zu vermeiden. Dafür kommen Baggerschiffe zum Einsatz, die Sand aus der Ostsee entnehmen und auf die Halbinsel fahren. Spülschiffe spülen dann mittels Rohrleitungen den Sand an den Strand.

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