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Dieser Artikel wurde am 09. September 2009 um 03:54 Uhr in der Rubrik Störtebeker Festspiele veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Störtebeker Festspiele erneut mit Super-Saison beendet

Noch nie haben so viele Besucher das Open-Air-Theater am Großen Jasmunder Bodden erlebt

Ralswiek (apf). Nun sind die Likedeeler um Klaus Störtebeker endgültig und unwiederbringlich nach Granada ausgelaufen, wo sie im kommenden Jahr hoffen, den Schatz der Templer zu finden. Doch bis dahin wird noch eine Menge Wasser in die Ostsee fließen müssen.

Ruth und Peter und ebenso Tochter Anna-Theresa Hick zeigten sich am Samstag, nachdem der letzte Vorhang auf der Naturbühne Ralswiek gefallen war, erleichtert und sichtlich zufrieden. Können sie ja auch, denn mit 394.766 Besuchern haben noch nie vorher mehr Gäste in einer Saison den Weg auf die Naturbühne Ralswiek gewählt, wie in diesem Jahr - und das, obwohl anderenortes derzeit oft von Krise gesprochen wird.

„Die Schauspieler sind nach elf Wochen und 67 Vorstellungen irgendwie schlanker geworden“, scherzt der Intendant Peter Hick und meint damit, dass dieser Marathon schon ganz schön schlaucht. Doch der Applaus allabendlich war dafür eine adäquate Entschädigung.

Auf die Frage, wie er die abgelaufene Spielzeit einschätze, antwortet er prompt: „Einfach nur schön!“ Und Ruth Hick fügt dem hinzu: „Es hat alles gepasst. Wir hatten in diesem Jahr ein extrem harmonisches Ensemble, wenig Regen, dafür viel Sonne.“ Bis auf einen Unfall in der letzten Woche, bei dem sich der Stuntmen Jörg Meister beim Abseilen von der Burg einen komplizierten Bruch zugezogen hat, blieb es ansonsten ruhig. „Dank der schnellen und kompetenten Hilfe durch das Sana-Krankenhaus ist Jörg Meister schon wieder auf dem Weg der Besserung“, schickt Anna-Theresa Hick den Dank nach Bergen.

Schon in dieser Woche beginnt die Vorbereitung der neuen Saison 2010. Dazu wird noch am Buch des zweiten Teiles der Trilogie „Störtebekers Gold - Der Fluch des Mauren“ gearbeitet. Darin wird es erneut eine Menge Neues zu erleben geben und so auch Spezialeffekte, „die wir aber noch nicht verraten“, macht Ruth Hick neugierig. Während Ruth und Peter Hick nun den Start in die neue Saison „ankurbeln“, um dann zur Entspannung eine Fahrt ins „Blaue“ zu unternehmen, wird Anna-Theresa Hick eine Freundin in Wien zu deren Hochzeit besuchen um dann in das Geschehen zur Vorbereitung der Spielzeit vom 19. Juni bis 4. September 2010 einzugreifen. Denn Erfolg kommt bekanntlich nicht von allein. Was wünscht sich Familie Hick für Rügen? Darauf ist mann sich wie in vielen Dingen einig: „Die B96n muss endlich gebaut werden, um die Erreichbarkeit der Insel ohne Stau zu gewährleisten. Es ist schon bedenklich, wie eine kleine Menge von Leuten immer wieder die Vorteile für Viele versucht zu verhindern“, so Peter Hick. Klar, dass man sich ebenso wünscht, auch im kommenden Jahr an die Leistung und den Service dieses Jahres anzuknüpfen - denn zufriedene Zuschauer kommen bekanntlich immer wieder ...