Spendenaufruf erfolgreich
Tiernotstation freut sich über große Futtermittelspende
Ostseebad Binz (chn). Es war mal wieder ein schöner Tag der letzte Montag. Keine Angst wir meinen jetzt nicht das Wetter. Wir meinen, es war ein schöner Tag für die Hunde und Katzen, die derzeit in der Tiernotstation in Bergen/Tilzow vorrübergehenden Unterschlupf gefunden haben. Denn Dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung und der vielen BürgerInnen von Binz konnte Steffi Michalski vom Ordnungsamt und Detlef Juhnke vom Tierbedarf Juhnke stellvertretend für die zahlreichen Spender die große Futtermittelspende an die Einrichtung übergeben.
Er war auch einer der Großspender, die der Tiernotstation sehr wohl gesonnen ist. Ich habe insgesamt 112 Kilo Futter gespendet, sagt der Detlef Juhnke vom Tierfachgeschäft in der Binzer Elisenstraße 3. Vor sechs Wochen haben wir im RÜGANER ANZEIGER einen Aufruf gestartet, Futtermittel für Hunde und Katzen zu spenden. Wir waren positiv überrascht, wieviel breite Zustimmung und Unterstützung diese Aktion in der Binzer Bevölkerung hervorgerufen hat, sagte Steffi Michalski. Schon seit vielen Jahren gibt es zwischen der Gemeinde Binz und dem Tierschutzverein Rügen/Hiddensee. e.V., der Träger der Tiernotstation ist, einen Vertrag über die Kastration von Katzen im Ostseebad. Dafür geben wir jedes Jahr 1.000 Euro aus und planen das auch für das kommende Jahr in den Haushalt ein, sagte sie am Rande der Übergabe der Futtermittelspende. Die Lage hat sich in den vergangenen Jahren nicht entspannt. Aus diesem Grund sieht die Gemeinde auch weiteren Handlungsbedarf. Auch Heike Stock, die Leiterin der Tiernotstation, ist sehr erfreut über die Hilfsbereitschaft der Binzer BürgerInnen. Ich bedanke mich bei allen Spendern auch im Namen unserer Tiere, sagte sie. Diese Aktion sollte beispielgebend auch für andere Gemeinden und Städte auf Rügen sein, sagte Heike Stock. Beispiel ist zum Beispiel die Stadt Sassnitz, die gegen die überdurchschnittliche Katzenpopulation nichts tun kann oder auch will.
« Nächster Artikel
Neue Ausstellung zu sehen
Vorheriger Artikel »
Forstamt Rügen geht zum 1. Januar 2007 in Großforstamt Abtshagen-Rügen auf
