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Dieser Artikel wurde am 31. August 2009 um 02:50 Uhr in der Rubrik Kultur veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

September ist Monat der Bäderarchitektur

Kurverwaltung bietet Ausstellung, Vorträge und Führungen durch Binz an

Ostseebad Binz (DR). Das Ostseebad Binz ist berühmt für seine einzigartig schöne Bäderarchitektur. Die verspielten Ornamente und Rosetten, die reich verzierten Veranden und Balkone der Villen sind zum Synonym für Binz geworden und ziehen jährlich Tausende Besucher an. Aus vielen der prachtvollen Villen im Stil der Bäderarchitektur sind Hotels und Pensionen geworden, die das Flair der damaligen Zeit mit modernem Komfort verbinden. Wie auch in den Vorjahren erfährt die Binzer Bäderarchitektur im Monat September besondere Aufmerksamkeit.

In einer Fotoausstellung im „Haus des Gastes“ (Heinrich-Heine-Straße 7) zeigt die Kurverwaltung vom 1. bis 30. September interessante Ortsansichten, die teilweise den Zustand der Bäderstil-Villen vor und nach ihrer Rekonstruktion dokumentieren. Die Ausstellung ist täglich zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information geöffnet. Wer sich die Originalgebäude anschauen möchte, sollte sich die Ortsführungen jeden Mittwoch um 10 Uhr vormerken, die mit den Gästen im historischen Binzer Ortskern auf den Spuren der Bäderarchitektur wandelt.

Wissenswertes zur Geschichte der Bäderarchitektur in Binz vermitteln außerdem verschiedene Vorträge am 2., 13., 16. und 23. September im „Haus des Gastes“. So wird Otto Sieblist den Weg des Ostseebades Binz „Vom Hünengrab zur Bäderarchitektur“ aufzeigen sowie über die „Villen – so weiß wie der Strand“ sprechen. Außerdem stellen Wolfgang Schneider und Torsten Seegert ihr Buch über die Pommersche Bäderarchitektur vor. Am 30. August schließlich steht der Binzer Architekt Ulrich Müther im Mittelpunkt eines Vortrages von Prof. Dr. Giebeler. Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro mit Kurkarte und fünf Euro ohne Kurkarte.

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