Seniorenbeirat Putbus nimmt Arbeit auf
Nach Binz und Sassnitz hat nun auch Putbus Interessenvertretung der Senioren

Bürgervorsteher Gustav Lüth (li.) beglückwünscht den erstmals gewählten Putbusser Seniorenbeirat. Foto: Fritz Barthel
Putbus (apf). Nach Binz und Sassnitz hat sich nun am Dienstag vergangener Woche auch in Putbus ein Seniorenbeirat gegründet. Einstimmig votierte die Stadtvertretung Putbus am 15. November vergangenen Jahres für dieses Ansinnen. „Die Stadtvertretung der Stadt Putbus unterstützt die Maßnahmen zur Bildung eines Seniorenbeirates der Stadt Putbus und fördert seine Tätigkeit. Die Stadtvertretung und ihre Ausschüsse sowie die Stadtverwaltung werden in seniorenspezifischen Fragen die Unterstützung und Beratung des Seniorenbeirates suchen“, heißt es im damaligen Beschluss. „Ich freue mich, dass es engagierten Putbusern gelungen ist, einen Seniorenbeirat zu bilden. Aus meiner Sicht gibt er die Vielfalt und den Reichtum an Wissen und Erfahrungen der Senioren unserer Stadt wieder. Ich bin auf ihre Initiativen gespannt“, so Martin Stemmler, 2. Stellvertreter des Bürgervorstehers und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales. „Der Seniorenbeirat der Stadt Putbus vertritt in ihrem Territorium die Belange von älteren Menschen in allen Lebensbereichen. Er sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Situation der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Er ist partei- und verbandsunabhängig und weltanschaulich neutral.
Er berät zur Erfüllung seiner Aufgaben die Einrichtungen der Stadt Putbus durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen. Er erwartet, durch die Stadtvertretung und Stadtverwaltung über alle wichtigen Angelegenheiten und Beschlüsse, die ältere Menschen betreffen, unterrichtet und gehört zu werden“, heißt es in der durch die Gründungsversammlung des Seniorenbeirates bestätigten Satzung. Zum Vorsitzenden wurde Bernd Willert aus Kasnevitz, als sein Stellvertreter Harald Bindernagel aus Wreechen gewählt. Schatzmeisterin Gabriele Siewert stammt aus Putbus und Hermann Matthias ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Mitglieder des Putbusser Seniorenbeirates sind Marga Studer aus Neuendorf, Katrin Eigenfeld aus Kasnevitz, Gerhard Prill aus Putbus und Werner Ziegenhagen aus Lauterbach. „Ich freue mich, dass die Senioren und Seniorinnen im Landkreis Rügen immer mehr vom am 26. Juli vergangenen Jahres in Kraft getretenen Seniorenmitwirkungsgesetz M-V Gebrauch machen. Positiv zu bewerten ist es auch, dass in weiteren Kommunen des Landkreises Seniorenbeiräte geplant sind“, so der Vorsitzende des Seniorenbeirates des Landkreises Rügen, Fritz Barthel.
Das Ziel dieses Gesetzes ist es, die Mitwirkungsrechte der Seniorinnen und Senioren in M-V zu stärken und ihre aktive Beteiligung am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu fördern. Über die Interessenvertretung hinaus sollen die Beziehungen zwischen den Generationen verbessert, die Solidargemeinschaft weiterentwickelt und vor allem der Prozess des Älterwerdens in Würde und ohne Diskriminierung unter aktiver Eigenbeteiligung besser gewährleistet werden.
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