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Dieser Artikel wurde am 08. Dezember 2010 um 15:43 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Seniorenbeirat des Landkreises Rügen mit eigenem Domizil

Landkreis stellt komplettes Büro zur Verfügung

Bergen auf Rügen (apf). „Der Seniorenbeirat des Landkreises birgt ein großes Potential für das Gemeinwohl, dass für die Insel von großer Bedeutung ist“, so Jörg Heusler, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Rügen und 2. stellvertretender Landrat, bei einer gemeinsamen Beratung mit der Kreistagspräsidentin Gisela Lemke und dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Fritz Barthel. Natürlich fand diese Beratung in den „eigenen vier Wänden“ des Seniorenbeirates statt, denn aus Anlass des 15. Jahrestages wurde ihm dieses Büro im Verwaltungsgebäude des Gesundheitsamtes in der Bergener Gartenstraße in Aussicht gestellt.

„Wir können stolz sein auf einen Seniorenbeirat, dessen Mitglieder - selbst Senioren - sich nicht auf die Ruhebank gesetzt haben, sondern nach Satzung, Geschäftsordnung und Arbeitsplan unterwegs sind, sich in die Politik und das gesellschaftliche Leben einmischen, erreicht haben, dass Rügen als einziger Landkreis ein Seniorenstrukturkonzept besitzt und dieses auch nicht in der Schublade verschwindet“, sagte Kreistagspräsidentin Gisela Lemke damals aus Anlass der Festveranstaltung am 7. September im Bergener Parkhotel. Und die Kreistagspräsidentin sowie Landrätin Kerstin Kassner hatten auch ein ganz besonderes „Geburtstagsgeschenk“ für den Seniorenbeirat dabei - einen Schlüssel für das eigene Büro, für ein „richtiges zu Hause“, wie es Landrätin Kerstin Kassner sagte, im Verwaltungsgebäude in der Gartenstraße, komplett eingerichtet mit eigenem Telefon (03838) 813279 für noch bessere Erreichbarkeit.

Seit November steht das Büro nun zur Verfügung und ab dem kommenden Jahr wird jeden zweiten Dienstag im Monat dort neben der Vorstandssitzung auch eine Sprechstunde mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises, Wilhelm Hacker, stattfinden.

Fritz Barthel und sein Vorstand sind froh, nun über ein eigenes Büro zu verfügen. „Wir können nicht immer alles zu Hause regeln, sondern brauchten auch einen regulären Treff, wo man sich auch weitere Gäste einladen kann“, so Barthel. „Und hier sind wir auch viel näher an der Quelle der Verwaltung“ fügt er mit einem Schmunzeln hinzu.“