Schutzmaßnahmen werden abgestimmt
Das Gebiet um die Wittower Fähre bleibt weiterhin gesperrt.
Rügen (RA). Bei der mit dem H5N1-Virus infizierten Katze, die auf Rügen gefunden und zur Untersuchung eingeschickt worden war, handelte es sich um eine streunende Katze. Ermittlungen haben ergeben, dass kein Kontakt zu Menschen gegeben war. Hinsichtlich der weiteren Schritte und gegebenenfalls einzuleitender Schutzmaßnahmen erfolgen jetzt Abstimmungen zwischen dem Landkreis Rügen und dem Land Mecklenburg-Vorpommern.
Im Laufe das Tages wurden 203 tote Vögel auf Rügen eingesammelt. Schwerpunkt waren nach wie vor die Bereiche West- und Nordrügen. Insgesamt 451 Helfer waren im Einsatz, darunter Kameraden der freiwilligen Feuerwehren, des THW, der örtlichen Behörden, der Bundeswehr und der Polizei.
Erkundungsflüge mit dem Hubschrauber über Rügen und die umgebenden Gewässer konnten aufgrund der Wetterlage nicht stattfinden. Sofern die Witterung es zulässt, sind Flüge wieder geplant. Aus der Luft sollen Orte festgestellt werden, an denen sich Ansammlungen toter Vögel befinden, die es zu bergen gilt.
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