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Dieser Artikel wurde am 19. Mai 2010 um 06:24 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Sassnitz - Heiße Wochen für den Shantychor Sassnitz

Erfolgreiches Ensemble mit erfolgreichen Auftritten bundesweit

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Die Männer des Sassnitzer Shantychores auf einer der Weserbrücken in Bremen. Foto: Fiege

Sassnitz (DR). Die meisten Mitglieder des Shantychores Sassnitz sind Rentner und ob sie sich ihr Rentnerleben genau so vorgestellt haben, das sei mal dahingestellt. Aber es scheint ihnen zu gefallen, was sich da zur Zeit abspielt. Ist eben ein besonders schönes Hobby. Ein bis zwei Auftritte pro Woche sind in diesen Wochen die Regel. Dazu noch die regelmäßigen Proben. Jetzt unter Leitung von Svetlana Ja- tho.Georg Ladendorf zog sich altersbedingt unlängst zurück, nachdem er in über 20 Jahren mit den Sängern gemeinsam ein leistungsfähiges Ensemble geschaffen hat. Svetlana Jatho war bisher schon Sängerin im Volkschor Sassnitz und ist als Musikerin hochqualifiziert.

Und es hat seinen eigenen Reiz, wie die kernigen Männer des Shantychores auf die zierliche Svetlana hören. Die Qualitäten des Shantychores sind in der Szene durchaus bekannt und geschätzt. Unlängst durften die Männer zwei Schiffstaufen mit insgesamt drei Schiffen in der Volkswerft Stralsund musikalisch begleiten. Das war durchaus nicht die erste Schiffstaufe mit dem Shantychor in dieser Werft.

Eine weitere Einladung kam aus Bremen. Dort findet in diesen Wochen der traditionelle Kajenmarkt statt. In Bremen gibt es einen sehr guten Shantychor, der sein Quartier auf dem ehemaligen „Schulschiff Deutschland“, dem Segelschulschiff der deutschen Handelsflotte, hat. Dieser Chor wurde gebeten, einige befreundete Chöre einzuladen und mit ihnen gemeinsam am 2. Mai ein Konzert auf der Schlachte am Weser-Ufer zu bestreiten.

Damit kam der Shantychor Sassnitz zu einer Einladung, ebenso wie aus Holland der „Westerstörm-Chor“ und ein Shanty-Trio. Die vier Ensembles boten am 2. Mai ein umfangreiches Programm und wurden dafür mit viel Beifall belohnt.

Die Männer des Shantychores Sassnitz und die mitgereisten Partnerinnen sahen sich am Folgetag, geführt vom Archivar Karl-Ludwig Stender, das „Schulschiff Deutschland“ an. Einhellige Meinung: Das ist die ideale Umgebung, um Shantys zu singen. Gleich danach kommen aber Sassnitz und unsere Auftrittsorte in MeckPomm. Und nun ist Ruhe für den Shantychor? Für den ja, aber die meisten seiner Sänger sind Mitglieder des Volkschores Sassnitz. Der fuhr am 15. Mai nach Berlin, um dort mit dem Partner-Chor „Concordia Berlin“ ein großes Konzert im Französischen Dom am Gendarmenmarkt zu singen ... Georg Fiege