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Dieser Artikel wurde am 24. März 2010 um 09:31 Uhr in der Rubrik Allgemeines veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Sassnitz: 3. Berufsmesse an der RegS Sassnitz

Schüler werden in der Berufsfindung wirkungsvoll unterstütz

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Aus „Pink’s“ wurde „Auszeit“ - das neue Schüler-Cafe’ in der Regionalen Schule Sassnitz. Foto: Pfaffe

Sassnitz (apf). „Die größte Herausforderung für Schule ist es, die Schüler in der Berufsfindung wirkungsvoll zu unterstützen“, so Birgit Appelbohm, Schulleiterin der Regionalen Schule Sassnitz. Und dies beginne Schon in der 5. Klasse mit der Berufsfrühorientierung. So wurde am vergangenen Freitag in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Förderschule Sassnitz, beide Schulen verbindet eine Kooperationsvereinbarung, zur 3. Berufsmesse in der Schule eingeladen. Über 20 Unternehmen hatten sich bereit erklärt, Ausbildungsprofile und Berufsbilder vorzustellen und auf die vielen Fragen der über 340 Schüler Antworten zu geben. Deshalb geht der Dank von Birgit Appelbohm auch an diese Unternehmen und das Stralsunder Haus der Wirtschaft (HdW), namentlich Kathrin Schlünz, denn nicht nur für die Schule ist die Vorbereitung einer solchen Messe ein großer Aufwand. „Hier hat uns das HdW wieder einmal sehr stark unterstützt, so die Schulleiterin, die auch Sabine Kersten, in der Schule zuständig für die Berufsfrühorientierung, ihren Dank für das besondere Engagement ausspricht.

Auch Bürgermeister Dieter Holtz, der sich die Eröffnung der Messe nicht entgehen ließ, würdigt das praktische Herangehen der Schule. „Die Arbeitswelt stellt sehr hohe Ansprüche an die Bewerber. Deshalb müssen die Schüler rechtzeitig diese Ansprüche kennen lernen, um im künftigen Leben bestehen zu können. Schließlich setzt die individuelle Freiheit im späteren Leben Wissen, eine feste Arbeit und Geld als Lohn dafür voraus.“ Und er gibt den Schülern mit auf den Weg: „Wenn wir im Rathaus, wo wir auch ausbilden, 30 Bewerber haben, aber nur zwei ausbilden können, dann müssen wir auswählen. Und das erfolgt zum Einen anhand aller vorliegender Zeugnisse und zum Anderen nach den persönlichen Eigenschaften. Es ist also wichtig, schon heute auf morgen vorzubereiten.“ „Deshalb ist es unsere Aufgabe, unsere Schüler zu lebenstüchtigen jungen Menschen zu formen“, so die Schulleiterin.

Das passiert ganz praktisch auch in der Schülerfirma „Auszeit“ der Schule, die eigenständig das Schüler-Cafe’ bewirtschaftet - von der Warenwirtschaft über den Einkauf bis hin zur Vorbereitung und den Verkauf.

Michele, Felix, Ole und Chef Jonathan aus der Klasse 7a haben die Arbeit von den „alten Hasen“ des Schüler-Cafe’ „Pink’s“, das 2008 gegründet wurde, gerade übernommen, weil diese in die Prüfungsphase gehen um dann die Schule zu verlassen, wie Mareike und Anne erklären. Am Freitag hatte „Auszeit“ seine erste Bewährungsprobe mit belegten Brötchen, Kaffee und Tee zur Berufsmesse bestens bestanden. Dabei unterstützt hat sie Manuela Peters von der Peters Fisch GbR aus Polchow.