Sana-Krankenhaus schaltet Telefonhotline für Patienten
Ein im Sana-Krankenhaus vorliegender Notfallplan regelt Einzelheiten
Bergen auf Rügen (RA). Die Sana-Krankenhaus Rügen GmbH hat eine Telefonhotline für Patienten, Angehörige und niedergelassene Ärzte eingerichtet. Hintergrund sind die aktuellen Ereignisse in den Tarifverhandlungen zwischen der Geschäftsführung des Sana-Krankenhauses und der Gewerkschaft ver.di. Die Gewerkschaftsmitglieder hatten sich, nach Ablehnung eines zweifach nachgebesserten Angebotes, zur Durchführung eines Arbeitskampfes entschlossen.
Die Hotline ist in der Zeit von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geschalten. Die Durchwahlen lauten: (03838) 39-1403 und (03838) 39-1405. Damit will das Sana-Krankenhaus allen Patienten, denen ein Eingriff bevorsteht oder auch besorgten Insulanern, Gästen und niedergelassenen Ärzten die Möglichkeit geben, sich zu informieren und möglicherweise bestehende Unsicherheiten zu beseitigen. Nach Aussage des ver.di-Fachbereichssekretärs, Bernd Gembus, ist der Streik zu-nächst für den 22. und 23. November vorgesehen. Diesem werden sich die Ärzte nach Aussage des Geschäftsführers des Marburger Bundes Mecklenburg-Vorpommern Dr. Jörg-Peter Vandrey, zunächst nicht anschließen. Somit ändert sich an der Versorgung der Patienten vorerst nichts. „Für den Fall eines Ärztestreiks haben wir alle Vorbereitungen getroffen. Die Versor-gung von Notfällen und dringlichen Fällen würde durchgehend gesichert sein“, so der Ärztliche Direktor Dr. Knut Müller. Ein im Sana-Krankenhaus vorliegender Notfallplan regelt Einzelheiten.
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