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Dieser Artikel wurde am 21. Oktober 2009 um 07:25 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Rügendamm wird saniert

Sperrungen für ein Jahr ab Mai 2010 vorgesehen

Stralsund/Rügen (gü). Der alte Rügendamm wird „schick“ gemacht! Die Strelasundbrücke im Zuge der L296 muss von Grund auf instandgesetzt werden, so Julia Hasse vom Schweriner Verkehrsministerium auf Nachfrage dieser Zeitung.

Die Instandsetzung betrifft die Fahrbahn in ihrer gesamten Konstruktion. Die vorhandene Betonplatte wird komplett abgebrochen und durch ein stählernes Deck ersetzt (Stahlkonstruktion). Durch das stählerne Deck wird die Oberfläche wasserdicht und die Brücke wird insgesamt und dauerhaft standsicherer, abschließend wird asphaltiert, führt die Sprecherin des Ministeriums weiter aus. Die Arbeiten sollen im Mai 2010 beginnen und rund ein Jahr andauern. In dieser gesamten Phase ist der Rügendamm für den Autoverkehr gesperrt. Alle Fahrzeuge müssen dann über die Rügenbrücke fahren. Die Insel Dänholm wird während der Bauzeit für Fahrzeuge von Stralsund aus erreichbar sein. Fußgänger und Radfahrer können aber wie bisher den separaten Rad- und Gehweg der Strelasund-Brücke passieren.

Die baulichen Maßnahmen werden mittels einer 33 Meter langen Wanderbaustelle umgesetzt, die sich im Wochentakt über die Gesamtlänge von rund 540 Metern bewegt. Ein großer Teil der Investitionskosten wird aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung bereit gestellt. Die Ausschreibungen haben begonnen.