Rügen zum Schmecken - und jetzt auch zum Lecken
Sonderbriefmarke „Nationalpark Jasmund“ schließt Serie „Deutsche National- und Naturparke“ ab

Alben mit Erstdrucken der Sonderpostwertzeichen überreicht der Parlamentarische Staatssekretär Hartmut Koschyk während der Präsentation der Marke. Foto: Pfaffe
Sassnitz (apf). Deutschlands größte Insel - Rügen - ist hinlänglich als einer der top Tourismusstandorte bekannt. Dies ist neben der Einmaligkeit der Natur auch dem Umstand geschuldet, dass es die Rüganer verstehen, ihre Insel den Touristen nachhaltig nahe zu bringen. Schlagworte wie RügenProdukte oder „Regionale Eßkultur“ lassen erkennen, dass man Rügen nicht nur erleben, sondern auch schmecken kann.
Nun kommt noch ein Erlebnis hinzu: Rügen zum Lecken!
In der Serie „Deutsche National- und Naturparke“ hat die Insel Rügen eine eigene Sonderbriefmarke „Nationalpark Jasmund“ erhalten, die ab dem 2. Januar 2012 in den Postfilialen erhältlich sein wird. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellte die Briefmarke am vergangenen Mittwoch im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl vor. Ein Album mit Erstdrucken der Sonderpostwertzeichen überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an Ralf Drescher, Landrat Vorpommern Rügen, an Ulf Steiner, Geschäftsführer des NationalparkZentrums Königsstuhl, an Gernot Haffner, Dezernent im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft, sowie an Dieter Holtz, Bürgermeister von Sassnitz und weiteren Persönlichkeiten.
„Mit diesem Sonderpostwertzeichen haben nunmehr alle deutschen National und Naturparke Briefmarken erhalten. Die Serie begann vor vierzehn Jahren mit dem Müritz-Nationalpark und findet nun einen krönenden Abschluss mit dem Motiv des bekannten Kreidefelsens“, so Koschyk. Die Sonderbriefmarke wurde von dem Grafiker Prof. Dieter Ziegenfeuter aus Dortmund entworfen. Die Marke hat einen Wert von 55 Cent - könne also künftig bundesweit und darüber hinaus auch für die landschaftlich reizvolle Schönheit des Nationalpark Jasmund künden.
Einen Eindruck von dieser Schönheit hatten die Gäste der Präsentation gleich zu Beginn erhalten, indem der Image-Film des Nationalparkes die Gäste mit auf eine Reise durch diesen genommen hat. „Ist er nicht schön - unser Nationalpark Jasmund“ waren die ersten Worte des Geschäftsführers des Nationalpark-Zentrum, Ulf Steiner. Und er erntete dafür kräftigen Beifall von den Gästen. Kerstin Kassner, stellvertretende Landrätin, überbrachte die Grüße von Landrat Ralf Drescher und stellte heraus: „Diese kleine Briefmarke kann viel bewirken, trägt sie doch die richtige Botschaft, die von der Insel ausgeht, ins Land - das Besondere unserer Kreideküste und des Nationalparks mit dem Weltnaturerbe des ’Alten Buchenwaldes’.“ Der Sassnitzer Bürgermeister Dieter Holtz: „Wenn eine solche Briefmarke von der Nation herausgebracht wird, so steckt ganz sicher auch der Stolz der Nation auf unseren Nationalpark dahinter.“ Gernot Haffner, Dezernent im Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft, sieht die Sonderbriefmarke, die Jasmunds Kreideküste zeigt, als Aushängeschild für den Nationalpark, den Landkreis Vorpommern-Rügen und für Deutschland insgesamt.
Die faszinierende Kreideküste habe nichts an Reizen verloren und Natur Natur sein lassen sei eine wichtige Botschaft, die auch von der Sonderbriefmarke ausgehen wird. „Lassen Sie uns in diesem Sinne dem Schutzgedanken folgen“, so Haffner.
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