Rügen: Volkssolidarität ist generationenübergreifende Kraft
Kreisverband hat am Samstag erfolgreiche Arbeit resümiert und neuen Vorstand gewählt

Der neue Vorsitzende Frieder Jelen, Stellvertreterin Edeltraud Henke und GF Diethard Pfeifer (v.r.n.l.). Foto: Pfaffe
Bergen auf Rügen (apf). Der Kreisverband Rügen der Volkssolidarität e.V. führte am vergangenen Samstag seine diesjährige Kreisdelegiertenkonferenz durch, die zugleich die Wahl eines neuen Vorstandes, der einstimmig gewählt wurde, zum Inhalt hatte. Im Rechenschaftsbericht verwies der bisherige Vorstand auf die in den vergangenen vier Jahren erzielten Ergebnisse. Vor dem Hintergrund des 65. Jahrestages der Gründung der Volkssolidarität, der im Oktober 2010 begangen wird, wurde betont, dass sich die Volkssolidarität in den letzten zwanzig Jahren zu einem wichtigen und leistungsstarken Faktor in der bundesdeutschen Soziallandschaft entwickelt hat und, insbesondere im Osten, aus dieser nicht mehr wegzudenken ist. Derzeit zählt die Volkssolidarität auf Rügen 2.673 Mitglieder, die in 48 Ortsgruppen organisiert sind. Besondere Würdigung fand deshalb die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen im Kreisverband, denen großer Dank gezollt wurde. Auch andere erfolgreiche Tätigkeitsfelder fanden ihre Erwähnung. So sind die hervorragenden Leistungen der 112 Mitarbeiter ein markantes Zeichen für die vielfältige Arbeit des Kreisverbandes. Dazu zählen nicht nur Angebote für Senioren, wie Veranstaltungen, Reisen, Betreutes Wohnen oder die ambulante Pflege, sondern auch die Arbeit im Bereich der Kindertagesstätten, wo in acht Einrichtungen derzeit 575 Kinder betreut werden.
Höhepunkt der Beratung war die Wahl des neuen Vorstandes. Im Vorfeld war dem Vorstand Entlastung erteilt und für seine intensive ehrenamtliche Tätigkeit gedankt worden. Besonders wurde die Arbeit der bisherigen Vorsitzenden Ingeburg Häcker, die aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand kandidieren konnte, gewürdigt. Sie wurde mit der Ehrenmitgliedschaft der Volkssolidarität geehrt. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Dr. Hartmut Hoffmann, zeichnete mit Anneliese und Walter Voigt zwei weitere bisherige Vorstandsmitglieder in Würdigung der geleisteten Arbeit mit der „Goldenen Ehrennadel“ der Volkssolidarität aus.
Zum Vorsitzenden wurde Frieder Jelen gewählt. Er wird von den Stellvertreterinnen Constance Eggert und Edeltraud Henke unterstützt. Dem neuen Vorstand gehören weiter an: Karin Borchert, Irma Maslonka, Edda Nofz, Erika Schlanert, Stine Winter und Hans-Joachim Ninnemann.
Die Mitgliederversammlung wünschte dem neuen Vorstand für die kommenden vier Jahre alles Gute und viel Erfolg bei der verantwortungsvollen ehrenamtlichen Tätigkeit. „Der Kreisverband Rügen der Volkssolidarität ist eine feste Größe bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens auf der Insel“, so der Vorsitzende Frieder Jelen. Dass die Volkssolidarität teilweise als „Altenclub“ wahrgenommen wird, entspricht dabei längst nicht mehr den Tatsachen. So habe man, wenn man die Kitas betrachtet, längst auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen und ist mit seinen generationenübergreifenden Angeboten Heimstatt und Interessenvertreter von Jung und Alt zugleich. So gesehen befasst sich die Volkssolidarität mit dem „Lebenssinn“ und nicht nur mit sozialen „Problemen“. Vielmehr stehen die positiven Dinge des Lebens im Mittelpunkt, wie das Miteinander und Füreinander, die Frage nach kulturellen Inhalten und unserem Lebensumfeld. Angebote also, von welchen auch junge Menschen profitieren und selbst dazu beitragen können, die Gemeinschaft auch weiter zu stärken. Wer also auch von den jüngeren Rüganern die Gemeinschaft sucht, der sollte sich mit einer Ortsgruppe der Volkssolidarität in Verbindung setzen und weitere Angebote beim Kreisverband unter Telefon (03838) 22421 einholen. Denn das Schöne im Leben wird noch schöner, wenn man es teilen kann. Mehr Infos: www.volkssolidaritaet-ruegen.de.
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