Rügen: Am 20. Juni starten die Störtebeker Festspiele 2009
„Das Vermächtnis“ aus der Triologie „Störtebekers Gold“ ist bis zum 5. September zu erleben

Im neuen Stück der Störtebeker Festspiele in Ralswiek geht es auch in diesem Jahr wieder um Störtebekers Liebe, Leidenschaft und Intrigen, welche die Likedeeler um Klaus Störtebeker zu entflechten verstehen. Foto: Pfaffe
Ralswiek (DR/apf). Am Montag dieser Woche konnten Journalisten aus ganz Deutschland erste Szenen des neuen Stückes der Störtebeker Festspiele in Ralswiek erleben. In der Triologie „Störtebekers Gold“ wird der erste Teil „Das Vermächtnis“ vom 20. Juni bis 5. September allabendlich um 20 Uhr von Montag bis Samstag das Publikum in seinen Bann ziehen. Gut 5,5 Millionen Euro kostet die aufwändige Inszenierung in diesem Jahr, die sich um die Templerburg Calais und das Landschloss bei Dover zwischen Frankreich und England entwickelt. Familie Hick brachte aus Anlass der Pressekonferenz am Montag ihre Gedanken zur neuen Spielzeit zum Ausdruck:
„Im Jahr des Herrn 2009 feiern die Störtebeker Festspiele ihr 17-jähriges Jubiläum. Am 22. Juni wird es die 1.000-ste Vorstellung geben. Über 4,4 Millionen Menschen haben in diesen 17 Jahren unser Theater besucht und sind zu einem treuen Publikum geworden, um immer wieder neue Abenteuer dieses legendären Seeräubers ’Klaus Störtebeker’ hautnah zu erleben. Diese 1.000 Vorstellungen feiern einige Kollegen mit uns. Kurt Gehm, Prokurist und Mann der ersten Stunde, Stallmeister Rainer Krause, die Chefin aller Eintrittskarten Claudia Lößner, aus der Abteilung Bau Heiko Kirchner, der Mitarbeiter der Requisite Thomas Biernatzki, der Schauspieler Hans Jörg Fichtner, Beleuchtungsmeister Udo Neumann, als Spielleiterin Sibylle Pape, Chef-Pyrotechniker Fred Feuerstein Braeutigam und unsere Chefin der Kostümabteilung Christina Maass.
Und wir? Wir freuen uns sehr über die Treue dieser Kollegen zu diesem Theater.
Aber es gibt auch weniger erfreuliches: Die Weltwirtschaft hat, um mit Störtebekers Worten zu reden, einen hohen Wellengang und der Wind pfeift scharf von vorne. Da kann der eine oder andere schon mal seekrank werden. Da ist es auch gut, wenn man einen Kompass an Bord hat und vielleicht ein paar Rettungsringe, noch besser gleich Schwimmwesten ... Bis jetzt liegen die Störtebeker Festspiele aber gut im Wind, die Segel sind optimal gesetzt. Im letzten Jahr hatten wir 380.000 Zuschauer, ein super Ergebnis. Die Vorreservierung verzeichnete am Montag Woche mit 181.256 Karten einen Gesamtanstieg um über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Unsere Sponsoren NISSAN und die WARSTEINER Brauerei fahren weiter und ohne zu zögern mit uns im gleichen Boot. Auch der NDR ist weiterhin ein treuer Partner der Festspiele. Über diese Tatsachen freuen wir uns sehr und wir sind unendlich dankbar, dass uns das Publikum so kompromisslos die Treue hält. Wenn man den Kopf voller Sorgen und ängstlichen Gedanken hätte, wäre es schwer, kreativ zu sein. Aus dem Bauch heraus haben wir mit der Trilogie ’Störtebekers Gold’ zum passenden Zeitpunkt die Gier nach Gold und Geld zum Thema gemacht. Dass diese Thematik aber auch komische Seiten haben kann, hat unser Regisseur Holger Mahlich kreativ aufgearbeitet. Denn wir möchten, dass unser Publikum einen schönen, unterhaltsamen, vielleicht unvergesslichen Abend bei uns auf der Naturbühne in Ralswiek erleben darf. Um einen Großen aus dieser Branche zu zitieren - Generalintendant Prof. August Everding: „Theater darf auch Spaß machen“ - dafür treten wir, das Störtebeker Team, alljährlich an.
Ruth, Peter & Anna-Theresa Hick“
Karten für die Störtebeker Festspiele erhalten Sie über die Kartenhotline (03838) 31100 oder online unter www.stoertebeker.de sowie in Ralswiek auf dem Festspielgelände.
« Nächster Artikel
Blue Wave vom 18. bis 21. Juni in Binz und Putgarten
Vorheriger Artikel »
CDU bleibt stärkste Kraft in Bergener Stadtvertretung
