Rügener Gästekarte
Göhren will konzeptionell mitarbeiten
Ostseebad Göhren (gü). Wir gehen davon aus, dass die Kurverwaltung weiter am Tisch sitzt, wenn es um die Ausgestaltung der elektronischen Gästekarte geht, formulierte Hans-Harald Ott (SPD) die Meinung des Finanz- und Tourismusausschusses der Gemeinde am Montag dieser Woche. Nach einer eingehenden Präsentation durch Dr. Thomas Gelshorn verständigten sich die anwesenden Ausschussmitglieder darauf, dass das drittgrößte Ostseebad bei der vom Tourismusverband Rügen (TVR) favorisierten elektronischen Kurkarte mit von der Partie ist. Bisher hatten sich die Orte Dranske, Putbus und Sellin für das Projekt ausgesprochen, der Betriebsausschuss des Eigenbetriebes des Ostseebades Binz votierte allerdings während seiner Sitzung am 10. April dagegen.
Jedoch sehen die Göhrener vorerst nur die elektronische Gästekarte ohne die zukaufbaren Angebote einer erweiterten RügenCARD beispielsweise, wie die Ausschussmitglieder Nikolaus Kleiner und Georg Heissler (beide CDU) betonten. Der Gast kauft nicht die Katze im Sack, so das Fazit der beiden Touristiker mit Rückblick auf die Verkaufszahlen der RügenCARD. Diese Karte mit zusätzlichen Angeboten könnte auf Nachfrage der Gäste für verschiedene Leistungen später entwickelt werden. Für mich war wichtig zu hören, wer mit im Boot sitzen will, wenn es konkret wird, so Dr. Gelshorn, der die konzeptionellen Inhalte für den TVR vorbereitet hat. Göhren sitzt nun mit im Boot . . .
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