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Dieser Artikel wurde am 15. März 2006 um 01:30 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Rügener Friseurlehrlinge sind im Land erfolgreich

Spitzenleistungen in der Ausbildung schaffen Motivbation für die berufliche Zukunft

Rügen (apf). Erfolgreiche Auszubildende im Friseurhandwerk haben am vergangenen Samstag aus Anlass der Modeveröffentlichung im Ramada Hotel Rügen (lesen Sie auch auf Seite 19) die Chance erhalten, einem breiten Publikum ihr Können zu beweisen. Grund dafür war die erfolgreiche Teilnahme an den Landesmeisterschaften. Stefanie Schulz, erstes Lehrjahr, belegte im Damenfach einen 2. Platz. Sie arbeitet bei Friseurmeisterin Kind in Binz und ihre Aufgabe war es, eine creative Color Finnishfrisur am Medium zu kreieren. Franka Gräber aus dem zweiten Lehrjahr belegte bei den Landesmeisterschaften einen 1. Platz. Sie lernt und arbeitet ebenfalls im Salon Kind und ihre Aufgabe war es im Damenfach, sich mit dem Schnitt und der Frisur für Jugendliche zu befassen.

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Stefanie Schulz (li.) und Franka Gräber (re.) präsentieren dem Publikum ihre zur Landesmeisterschaft gezeigten Frisuren. Foto: Pfaffe

Nicole Krause aus dem Salon von Friseurmeisterin Simone Naulin in Glowe lernt im ersten Lehrjahr und belegte bei den Landesmeisterschaften den 3. Platz im Herrenfach. Ihre Aufgabe: creative Color Finnishfrisur am Medium. Nicole Engel aus dem Salon Mehlhorn in Juliusruh ist im dritten Lehrjahr und belegte beim Landesausscheid den 2. Platz im Herrenfach mit dem Schneiden und Fönen einer Sportfrisur. "Rügen war bei den diesjährigen Landesmeisterschaften sehr stark und erfolgreich vertreten", so der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Uwe Ambrosat. Er richtete den Dank an alle ausbildenden Unternehmen der Friseurinnung für die gute Qualität und Nachhaltigkeit dieser Ausbildung. Denn das sei eine entscheidende Voraussetzung für die Zukunft des Friseurhandwerkes. Zukunft braucht Herkunft, sagt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerkes, Otto Kenzler. Und diese Herkunft ist bei den Unternehmen der Rügener Friseurinnung unstrittig. Viele ehemalige auf Rügen ausgebildete Friseurinnen seien jetzt über das ganze Land verstreut tätig und beweisen, welche kreative Kraft in diesem Handwerk von Rügen ausgeht. Und Uwe Ambrosat fügt dem Satz Kenzlers hinzu: "Wer eine solche Herkunft hat, wie unsere Auszubildenden, dem muss es um die Zukunft nicht bange sein." Davon konnten sich die Gäste der Modeveröffentlichung überzeugen. Mit viel Beifall, welchen sie den Siegern bei den Landesmeisterschaften für deren Vorführung zollten, gaben sie schließlich auch Motivation für den weiteren beruflichen Werdegang.