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Ostseebad Binz (gü). Die Mitglieder des Kreistages haben auf ihrer Sitzung am zurückliegenden Donnerstag mehrheitlich den Beschluss zum Städtebaulichen Vertrag zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Binz beschlossen. Dieser wurde rückwirkend zum 21. November 2006 genehmigt (Der OSTSEE ANZEIGER – DER RÜGANER berichtete). Sechs Kreistagsmitglieder sprachen sich gegen die nachträgliche Sanktionierung aus, sechs weitere Abgeordnete enthielten sich. Großer Knackpunkt waren nach wie vor die Kosten über 109.550 Euro. Die Forderung der CDU lautete während der Sitzung nach wie vor: „Der Landkreis ist kostenfrei zu halten!“ Dies konnte Landrätin Kerstin Kassner (DIE LINKE) so bestätigen, da aktuell mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern Gespräche über die Übernahme der Kosten geführt werden.
Hintergrund: Seit Dezember werden die Sanierungen als vorgezogene Maßnahmen durchgeführt. Dabei handelt es sich um Abbrucharbeiten, Schadstoffentsorgung, Maurer-, Beton- und Betonsanierungsarbeiten. Die Maßnahmen sollten bereits Ende Februar abgeschlossen werden, durch die winterlichen Bedingungen erfolgt nunmehr die Fertigstellung zum Mai. Parallel zu den Arbeiten wurden die Schmutzwasserleitung, deren Anschluss an das öffentliche Netz sowie die Regenentwässerung fertig gestellt.
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