Prioritätenliste für Straßenbau verabschiedet
Maßnahmen der Ortskernsanierung bis 2013 festgelegt / Investor der Therme prüft Alternativstandorte
Ostseebad Göhren (gü). Die Gemeindevertreter haben sich auf eine Prioritätenliste für den weiteren Ausbau der Straßen verständigt. Während der letzten Sitzung votierten die anwesenden Abgeordneten einstimmig für diese Liste, die bis zum Jahr 2013 Gültigkeit besitzen soll. Durch neue Fördervereinbarungen bei der Ortskernsanierung müssen wir uns überlegen, welche Maßnahmen abzuarbeiten sind, so Bürgermeisterin Carola Koos (CDU), die während der Debatte darauf hinwies, dass die Situation ab 2013 noch unklar ist.
Demnach wird es in den folgenden Jahren zu diesen Baumaßnahmen kommen: * 2007 - 2. BA Friedrichstraße (westl. Bereich) und Ausbau Waldstraße * 2008 - 2. BA Regenversickerung am Nordstrand und Elisenstraße sowie Gartenweg * 2009 - Lindenstraße und Max-Dreyer-Straße * 2010 - Carlstraße * 2011 - Kastanienallee * 2012 - Wilhelmstraße * 2013 - Berliner Straße
Die Gemeindevertretung hatte am 19. September 2005 einen Beschluss bis zum Jahr 2009 für den Ausbau der Straßen gefasst. Mit dem jetzt vorliegenden Beschluss ist diese Liste bis ins Jahr 2013 aktualisiert, so Gemeindechefin Koos.
Doch Göhren muss stark auf die Finanzen achten. Hierzu heißt es im Beschlusstext: (...) Daher wird der Umfang der möglichen Eigenanteile Städtebauförderung wesentlich davon abhängen, wie durch Begrenzung der Ausgaben des Verwaltungshaushaltes freie Finanzspielräume erwirtschaftet werden können, um direkt als Überschüsse des Verwaltungshaushaltes Finanzmittel des Vermögenshaushaltes darzustellen oder als Nachweis der Finanzierung des Schuldendienstes für weitere Kreditaufnahmen zu dienen. Weiter wird auf den möglichen Umfang der Erschließungsmaßnahmen Einfluss haben, welche Investitionen so z.B. am Schulgebäude die Gemeindevertretung noch vorrangig in das Investitionsprogramm einordnet.
Zwischenzeitlich hat der Beschluss der Gemeindevertretung zum Standort des Projektes Mönchgut Therme Rügen für ein positives Echo in der Göhrener Bevölkerung gesorgt (der RÜGANER ANZEIGER berichtete in seiner letzten Ausgabe). Bürgermeisterin Koos wird sich am morgigen Donnerstag mit Investor Karlheinz Kleebaum treffen, um alternative Standorte im Gemeindegebiet für das politisch gewollte Vorhaben anzusehen.
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