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Dieser Artikel wurde am 20. Juli 2011 um 08:23 Uhr in der Rubrik Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Preisabgabenverordnung

Landespolitiker informiert Hotellerie und Vermietung

Schwerin/Rügen (DR). Gino Leonhard, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, warnt die Tourismusbranche und vor allem die Anbieter von Privatunterkünften, dass in der anstehenden Sommerzeit einiges an Ärger ins Haus stehen kann. Grund hierfür ist die Preisabgabenordnung, welche die ausschließliche Angabe des Endpreises vorschreibt. Der Endpreis ist der tatsächlich zu zahlende Preis, also inklusive Umsatzsteuer und sonstiger Nebenkosten, wie die Endreinigung. Wer diesen Vorgaben nicht nach kommt, verstößt gegen das Wettbewerbsrecht, was mit einer Abmahnung oder bei geahndeter Ordnungswidrigkeit zu einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro führen kann. Einige der Ferienvermietungen mussten dies auf schmerzliche Weise erfahren. Leider ist die juristische Lage eindeutig. Damit jedoch gerade in der laufenden Urlaubszeit dieses Problem nicht um sich greift, bittet Leonhard den Geschäftsführer des Tourismusverbandes M-V, dass die privaten Vermieter von nochmals deutlich auf die Sachlage hingewiesen werden.

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