Per Mausklick durch die Stadt Sassnitz
www.sassnitz digital.de zeigt Geschichten und Geschichte auf
Sassnitz (apf). Verschiedene Sassnitzer Vereine haben sich vorgenommen, Sassnitz zu digitalisieren und als besuchbare Stadt ins Internet zu stellen. Das Besondere dabei ist, dass die Häuser und Einrichtungen sowie die Plätze und Aussichten mit Informationen hinterlegt werden können. Das können Veranstaltungen, Termine, persönliche Geschichten oder auch historische Daten Fakten sein. Dieses Projekt wird derzeit gefördert durch den Lokalen Aktionsplan der Stadt Sassnitz. Die Trägerschaft hat das Kreisdiakonische Werk Stralsund und die Umsetzung sowie technische Betreuung liegt bei der SEKTOR7 Mediaagentur.
Projektleiter Martin Feilke präsentierte am vergangenen Mittwoch den etwa 40 im Grundtvighaus anwesenden interessierten Sassnitzern den Stand des Projektes und stieß auf offene Ohren. Denn so eine Chance der Transparenz und Offenheit sollte sich die Stadt nicht entgehen lassen. „Wichtig ist, dass die Sache vollkommen freiwillig ist. Wer mit seinem Eigentum nicht beim virtuellen Stadtrundgang erscheinen will, der muss das auch nicht“, so Feilke. In diesem falle kann die Datenlöschung beantragt werden, die dann auch realisiert wird.
Das „Skelett“ des Rundganges, der in Form von Panoramabildern realisiert wird, steht. Auf der Internetseite www.sassnitz-digital.de können nun geschichtsinteressierte, wissende und informierende Sassnitzer zu den einzelnen Objekten ihre ergänzenden Informationen einstellen, die dann von der Redaktion bearbeitet und dem Objekt zugeschrieben werden. So kann eine wertvolle und informative Darstellung des Werdens der Stadt und des Lebens in Sassnitz entstehen, die auch touristische Auswirkungen haben kann.
Viele ehrenamtliche Helfer beteiligen sich an diesem Projekt. Sie sammeln Informationen, fotografieren die Stadt und nehmen persönliche Geschichten der Einwohner auf. Denn viele von Ihnen haben etwas über Sassnitz zu berichten. Helfen auch Sie, die „Geschichte hinter dem Haus“ zu veröffentlichen, oder historische Fakten zu erfassen. Denn was passiert mit Geschichte, die nie jemand aufgeschrieben hat? Das Projekt setzt auf Teilhabe und wird derzeit unterstützt von 10 ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern. Diese sind als Foto- oder Rechercheteams unterwegs und nehmen auch Geschichten von älteren Leuten auf. Doch Sie können dies alles selbst auf dem Portal www.sassnitz-digital.de einstellen - die Navigation hierzu ist einfach und wenn Sie Fragen haben, dann können Sie sich an die SEKTOR7 Mediaagentur, Seestraße 3 in Sassnitz auch telefonisch unter der (038392) 593085 wenden, und es wird Ihnen geholfen. Und so eben können Sie mithelfen, Geschichte wach zu halten - so, wie sie wirklich war.
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