Neuer Schulcampus in Sassnitz mit moderner Sporthalle
Einfeldsporthalle wurde nach weniger als einem Jahr Bauzeit für den Schul- und Freizeitsport freigeben
Sassnitz (chn/RA). Für die Hafenstadt Sassnitz bricht ein neues Sport-Zeitalter an, sagte Sozialministerin Dr. Marianne Linke (Linkspartei.PDS) bei der Eröffnung der neuen Einfeldsporthalle an der Grundschule. Die Halle komplettiert den Schulcampus der Stadt. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler der Regionalen und der Grundschule finden damit pünktlich zum Schuljahresbeginn optimale Bedingungen vor, sagte sie in ihren Ausführungen. Darüber hinaus werden verschiedene Sektionen des SV Empor Sassnitz dem mit rund 750 Mitgliedern mitgliederstärkstem Sportverein auf Rügen die Halle nutzen. Die in knapp einjähriger Bauzeit errichtete Einrichtung löst die mehr als 30 Jahre alte und nicht mehr sanierungsfähige Tonnen-Sporthalle ab.
Ein Teil des für den Hallenbetrieb benötigten Stroms wird mit Hilfe von Solarzellen auf dem Dach aus Sonnenenergie gewonnen. Insgesamt kostete der Neubau 845.000 Euro. Das Land beteiligte sich daran mit knapp 400.000 Euro. Über das Sonderförderprogramm Goldener Plan Ost steuerte der Bund 108.000 Euro bei. Den größten Anteil an der Finanzierung erbrachte die Stadt Sassnitz mit 345.000 Euro. Seit 1992 sind im Landkreis Rügen insgesamt 31 Sportanlagen mit Mitteln des Landes in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro saniert worden. In den 79 Sportvereinen auf der Insel sind rund 6.200 Mitglieder eingetragen. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Sportland und Rügen wird für Einheimische und Touristen immer mehr zur Sportinsel. Moderne Sportstätten wie die neue Halle in Sassnitz festigen diesen Status und tragen dazu bei, noch mehr Menschen für den Sport zu begeistern. Gerade für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in unserem Land sind Aktivität und Bewegung von großer Bedeutung, sagte sie während der offiziellen Freigabe für den Schulsport- und Freizeitsportbetrieb am vergangenen Mittwoch. Sportsenior Ulli Lockenvitz nutze die Gelegenheit und übergab sein jahrzehnte altes Archiv der Sassnitzer Sportgesichte an die Stadt Sassnitz.
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