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Dieser Artikel wurde am 25. November 2009 um 01:30 Uhr in der Rubrik Kultur veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Neue Ausstellung eröffnet

625 Jahre Zunftprivilegium Kürschnerwesen auf Rügen

Ostseebad Göhren (gü). Eine neue „pelzige“ Ausstellung ist im Heimatmuseum der Mönchguter Museen zu sehen. Dort eröffnete Kürschnermeister Uwe Hinz aus Bergen gemeinsam mit Museumsleiterin Ellen Melzer am zurückliegenden Sonnabend die neue Sonderschau. Diese steht unter dem Thema „625 Jahre Zunftprivilegium der Kürschner zu Bergen auf Rügen 1384 bis 2009“. Zahlreiche Gäste konnten sich von der Entwicklung dieses Handwerks in der Ausstellung informieren. Uwe Hinz hat die Schau mittels 12 einzelnen Abschnitten gestaltet, in der die Geschichte der Pelzverarbeitung nachgestellt ist. Die Schau war bisher in kleinerer Variante in der Heimatstube Gingst zu sehen, wie es an diesem Tag hieß.

Die neue Sonderausstellung in Göhren bot die Möglichkeit, die Ausstellung grundlegend zu überarbeiten. Sie wird in der Tradition der Winterausstellungen der Mönchguter Museen gezeigt. Interessierte Einwohner und Gäste können sie während der Öffnungszeiten des Museums bis zum 18 April 2010 bewundern. Dann wird sie wieder ihren angestammten Platz in der Gingster Heimatstube einnehmen. Die einzelnen Abschnitte der Schau sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant, wie Ellen Melzer betont. So geht es beispielsweise um Brauchtum, Handwerkszeug eines Kürschners und die Herstellung entsprechender Kleidungen. Begleitend zur Sonderausstellung wird es am 11. Dezember ein Museumsgespräch im „Bernstein Palais des Hotels Hanseatic“zum Thema geben, wie es ergänzend hieß.