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Dieser Artikel wurde am 26. Februar 2006 um 05:22 Uhr in der Rubrik Vogelgrippe (Aktuell) veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

M-V reagierte auf festgestellte Mängel umgehend

Gute Vorbereitung auf die Bekämpfung von Tierseuchen

Schwerin/Rügen (RA). Der im Jahr 2003 vorgelegte Bericht des Lebensmittel- und Veterinäramtes der Europäischen Kommission zu einer landesweiten Übung der Tierseuchenbekämpfung in Mecklenburg-Vorpommern hat dem Land eine gute Vorbereitung auf die Bekämpfung von Tierseuchen bescheinigt. Der Bericht bemängelte Details, die umgehend ausgeräumt wurden. So sind die Vorgaben im Alarmplan angepasst und Verfahrensabläufe optimiert worden.

Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus: "Wir sind dankbar für die Hinweise der Europäischen Kommission und haben diese Anregungen vollständig umgesetzt. Beispielsweise ist das Landeskrisenzentrum für Tierseuchen unmittelbar in den Interministeriellen Führungsstab integriert, um Informationsverluste zu vermeiden. Darüber hinaus aktuell ein Mitarbeiter des Bundesministeriums im Führungsstab vertreten, so dass auch auf dieser Ebene sichergestellt ist, dass es nicht zu Informationsverlusten kommt. Ich betone, dass wir die aufgetretenen Mängel beseitigt haben. So wird durch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei regelmäßig die Haltbarkeit der Desinfektionsmittel kontrolliert. Die Finanzierung der Katastrophenschutzübungen ist durch den Landeshaushalt und die Haushalte in den Kreisen ebenfalls gesichert", erklärte der Ressortchef.

Er unterstrich, dass die Veterinärämter, sowohl auf Rügen als auch in allen anderen von der Vogelgrippe betroffenen Kreisen eine ausgezeichnete Arbeit leisteten. Dies sei vom Bundesminister Seehofer persönlich als auch von seinen Mitarbeitern wiederholt bestätigt worden. Backhaus: "Es gibt hier keine Defizite. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten sich strikt an den Alarmplan. Die von den Veterinärbehörden ergriffenen Maßnahmen sind zudem vom Bund und den Ländern in der nationalen Krisenstabssitzung am 15.2.2006 als auch anschließend von der Europäischen Kommission in vollem Umfang bestätigt worden."

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