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Dieser Artikel wurde am 21. September 2011 um 06:18 Uhr in der Rubrik Lokale Politik veröffentlicht. Sie können diesen Artikel auch ausdrucken.

Landtagsnachwahl auf Rügen erfolgt

Ingulf Donig (SPD) erringt Direktmandat im Wahlkreis 33 (Rügen I)

Bergen auf Rügen (gü). Ingulf Donig (SPD) hat das Direktmandat bei der Nachwahl zur Landtagswahl im Wahlkreis 33 (Rügen I) errungen! Der Altefährer Bürgermeister konnte sich am letzten Sonntag gegen seine sechs Mitbewerber mit 25,7 Prozent bei den Erststimmen knapp gegen André Schröder (DIE LINKE) mit 23,5 Prozent durchsetzen. Damit verliert die CDU nach 20 Jahren das Direktmandat im Wahlkreis Rügen I.

Mit Ingulf Donig zieht ein zweiter Rügener Direktkandidat in den neuen Landtag neben Burkhard Lenz (CDU) ein. Dazu ein „direkter“ Nachfolger für die nicht mehr kandidierende Angelika Peters. Der bisherige Landtagsabgeordnete Gino Leonhard konnte sich mit 14,9 Prozent der Erststimmen nur auf dem dritten Platz wiederfinden. Dicht gefolgt von Oliver Cornelius (Bündnis90/Die Grünen) mit 14,2 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen die Direktkandidaten Thomas Gens (parteilos) mit 13,3 Prozent, Tony Lomberg (NPD) mit 4,6 Prozent und Torsten Schäfer (Freie Wähler) mit 3,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 40,8 Prozent zur Nachwahl des Landtages.

Bei den Zweistimmen konnte sich das Bündnis90/Die Grünen mit 24,8 Prozent als Sieger empfehlen. Durch die Wahlbeteiligung und die erreichten Zweitstimmen vergrößert sich die Fraktion auf sieben Mitglieder. Die SPD muss in diesem Zusammenhang ein Mandat zu Gunsten der Bündnis-Grünen abgeben. Im neuen Landtag sind jetzt 27 Abgeordnete in der SPD-Fraktion, 18 Abgeordnete in der CDU-Fraktion, 14 Abgeordnete in der Fraktion DIE LINKE, sieben Abgeordnete in der Fraktion Bündnis90/Die Grüne sowie fünf Abgeordnete in der NPD-Fraktion vertreten. Insgesamt 71 Abgeordnete gehören dem Landtag an. Diese müssen sich jetzt innerhalb von vier Wochen zur Konstituierung des Landtages im Schweriner Schloss treffen. Dann sind das Präsidium sowie auch der Ministerpräsident zu wählen. Am heutigen Mittwoch entscheidet Wahlsieger und MP Erwin Sellering (SPD),ob er mit CDU oder DIE LINKE in konkrete Koalitionsverhandlungen eintritt.

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